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300 Millionen Euro Startup-Förderung an Hochschulen: Warum Stage Two zum Erfolgsmodell wurde

Seit 2021 hat der Wettbewerb von HHL Leipzig und RWTH Aachen fast 300 Hochschul-Startups begleitet, von denen mehr als drei von vier danach Kapital einwarben.

Gründungsteam präsentiert im Rahmen der Startup-Förderung an Hochschulen seine Geschäftsidee vor Investoren in einem Hörsaal – Foto: StartupStockPhotos / Pixabay
Foto: StartupStockPhotos / Pixabay

Stage Two bringt als gemeinsamer Wettbewerb der HHL Leipzig Graduate School of Management und der RWTH Aachen University europäische Hochschul-Startups mit Risikokapitalgebern an einen Tisch. Seit der Gründung haben die teilnehmenden Gründungsteams aus allen Jahrgängen nach Angaben der Veranstalter insgesamt mindestens 300 Millionen Euro an Kapital eingeworben.

Die Förderung von Hochschul-Startups gilt als Gradmesser dafür, wie gut Universitäten Forschung in marktfähige Unternehmen überführen. Stage Two zeigt an einem einzelnen Programm, welche Summen dabei über mehrere Jahre zusammenkommen können.

Woher stammt die Zahl von 300 Millionen Euro?

Am 22. und 23. Oktober 2026 fand die sechste Ausgabe von Stage Two statt. Über 50 Gründungsteams präsentierten ihre Projekte vor mehr als 70 europäischen Risikokapitalgebern sowie einer hohen Investmentintention an ausgelobten Preisen.

Über die sechs Jahrgänge hinweg haben fast 300 teilnehmende Startups das Kapital gemeinsam eingeworben. Laut Stage Two handelt es sich dabei um eine Untergrenze, da Gründungsteams nicht jede Finanzierungsrunde melden und die tatsächliche Summe eher höher liegt.

Wie hat sich der Wettbewerb seit 2021 entwickelt?

Stage Two wurde 2021 gemeinsam von HHL und RWTH ins Leben gerufen. Die Investmentintention an Preisen ist seither von einer Million Euro auf über fünf Millionen Euro gewachsen. Über 70 Hochschulen und Gründungszentren aus mehr als 25 Ländern haben in den sechs Jahrgängen ihre jeweils besten Startups für den Wettbewerb nominiert.

Warum werben so viele Teams nach Stage Two Kapital ein?

Mehr als drei von vier Startups warben im Anschluss an ihre Teilnahme an Stage Two Kapital ein. Mehr als zwei Drittel der insgesamt eingesammelten Mittel flossen demnach erst in den Jahren nach dem jeweiligen Wettbewerb.

Die HHL gilt laut dem Financial-Times-Ranking als eine der führenden internationalen Business Schools. Bereits zum siebten Mal zeichnete der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft die Hochschule 2025 als Deutschlands führende Gründerhochschule aus. Aus der HHL sind in den vergangenen 30 Jahren nach Angaben der Hochschule über 600 Unternehmensgründungen hervorgegangen, die mehr als 40.000 Arbeitsplätze geschaffen haben.

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