DIW-Studie zu KI im Job: Warum Frauen und Geringqualifizierte abgehängt werden
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Beim Thema KI Jobs zeigt sich ein deutliches Ungleichgewicht. Eine Auswertung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) zeigt, dass der Zugang zu Künstlicher Intelligenz am Arbeitsplatz stark von Geschlecht und Bildungsniveau abhängt.
Die Studie
Das DIW hat untersucht, wie unterschiedlich der Kontakt mit KI am Arbeitsplatz ausfällt. Im Mittelpunkt steht die Frage, welche Gruppen in digitalen Berufen überhaupt mit den neuen Werkzeugen arbeiten. Die Ergebnisse mit Stand November 2026 zeigen ein klares Muster entlang von Geschlecht und Bildungsniveau.
Wer häufig KI nutzt
Laut der Auswertung sind es vor allem junge Männer mit hoher Bildung, die in digitalen Berufen häufig mit KI arbeiten. Diese Gruppe gilt dem Institut zufolge als treibende Kraft bei der Verbreitung der Technologie im Arbeitsalltag.
Wer selten KI nutzt
Ganz anders sieht es bei Frauen aus: Sie kommen in digitalen Berufen deutlich seltener mit KI in Berührung als ihre männlichen Kollegen. Auch Menschen mit niedrigerem Bildungsabschluss nutzen die Technologie laut DIW nur selten, selbst wenn sie in digital geprägten Tätigkeitsfeldern arbeiten.
Die wachsende Kluft
Das DIW warnt davor, dass sich diese digitale Kluft ohne gezielte Fördermaßnahmen in Deutschland weiter vertiefen könnte. Je stärker sich der Zugang zu KI entlang von Geschlecht und Bildung unterscheidet, desto größer wird nach Einschätzung des Instituts der Abstand zwischen jenen, die von der Technologie profitieren, und jenen, die davon ausgeschlossen bleiben.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.