21 Schiffsunfälle in Deutschland seit September: Warum der Rhein besonders betroffen ist
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Zwischen dem 1. September und dem 19. Oktober 2026 wurden in Deutschland 21 Schiffsunfälle auf Bundeswasserstraßen erfasst. Elf davon ereigneten sich allein auf dem Rhein, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine parlamentarische Anfrage hervorgeht. Vier der Vorfälle führten zu zeitweiligen Sperrungen der Schifffahrt.
Die Zahl im Überblick
Auf der Donau registrierte die Statistik zwei Unfälle, auf der Mosel einen. Auf der Unteren Havel Wasserstraße kam es zu zwei Vorfällen, ebenso auf dem Dortmund-Ems-Kanal. Je ein weiterer Unfall ereignete sich auf dem Wesel-Datteln-Kanal und auf dem Rhein-Herne-Kanal.
Ursache meist menschlich
Laut der Bundesregierung lag die Ursache der meisten Unfälle überwiegend in Fehlern der nautischen Schiffsführung. Technische Defekte oder äußere Einflüsse wie Wetter oder Wasserstand spielten demnach eine untergeordnete Rolle. Die Angabe bezieht sich auf alle erfassten Vorfälle zwischen September und Oktober 2026.
Sperrungen am Rhein
Die Sperrungen der Schifffahrt betrafen ausschließlich den Rhein. Drei davon ereigneten sich in Köln im Bereich der Deutzer Platte bei Kilometer 687, eine weitere in Wesseling bei Kilometer 669 südlich von Köln. Alle vier Fälle gehen auf festgefahrene Schiffe zurück.
Wie lange der Verkehr stillstand
Die Dauer der Sperrungen lag zwischen 25 Minuten und 2 Stunden 55 Minuten. Damit blieb der Verkehr auf dem Rhein in keinem der vier Fälle länger als drei Stunden unterbrochen. Die Angaben stammen aus derselben Antwort der Bundesregierung, die die Gesamtzahl der Schiffsunfälle auf Bundeswasserstraßen für den Zeitraum September und Oktober 2026 dokumentiert.