400 Millionen Euro für 15.000 Gründer: Was Graz‘ Starthilfe-Zentrum in 25 Jahren bewegte
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Ein Grazer Gründerzentrum hat in einem Vierteljahrhundert rund 15.000 Gründerinnen und Gründer begleitet. Das zeigt die Jubiläumsbilanz des GründerCenters der Steiermärkischen Sparkasse. Die Zahl wirft die Frage auf, was ein einzelnes Zentrum über erfolgreiche Unternehmensgründungen verrät.
Die Bilanz
Das GründerCenter wurde vor 25 Jahren gegründet, zu einer Zeit, als der Begriff Start-up in der Steiermark kaum verbreitet war. Dagmar Eigner-Stengg leitet die Einrichtung seit 22 Jahren. In dieser Zeit wurden die Gründerinnen und Gründer betreut und 400 Millionen Euro in Jungunternehmen investiert.
Woran Erfolg hängt
Mut, Durchhaltevermögen und ein durchdachtes Ausstiegsszenario gehören demnach ebenso dazu.
Geschäftsführer Oliver Kröpfl beobachtet zudem, dass viele Start-ups die Chancen im Geschäft mit anderen Unternehmen unterschätzen und jene im Privatkundengeschäft überschätzen. Die Steiermärkische Sparkasse stellt Gründern Expertise, Netzwerk und Finanzierungsinstrumente zur Verfügung, versteht sich laut Kröpfl aber nicht als gemeinnützige Organisation.
Ein Beispiel aus Graz
Wie aus einer einzelnen Idee ein tragfähiges Geschäft werden kann, zeigt das vor zehn Jahren gegründete Grazer Start-up Arivo. Das Unternehmen digitalisiert das Parkwesen durch eine Kombination aus Hardware und Software und hat inzwischen mehr als 1.200 Projekte umgesetzt. Zu den Referenzen zählt auch die modernisierte Tiefgarage der Steiermärkischen Sparkasse selbst.
Mehr als nur Neugründungen
Die Unterstützung endet nicht bei frischen Ideen. Die Steiermärkische Sparkasse ist Lead Partner der Wirtschaftskammer-Initiative Follow me, die Betriebsübernahmen begleitet. Das GründerCenter führt Übernehmer von der Erstellung des Business-Plans über die Finanzierung bis zur Suche nach Förderungen. Bis 2027 sollen in der Steiermark rund 5.200 Arbeitgeberbetriebe mit zusammen etwa 51.000 Arbeitsplätzen übergeben werden.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.