746 Astronauten aus 52 Ländern: Warum die USA die Raumfahrt anführen
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Mindestens 746 Menschen aus 52 Ländern haben nach der Kármán-Linie den Weltraum erreicht. Allein die USA bringen es auf 369 Astronauten, die Sowjetunion und Russland zusammen auf 138. China folgt mit 29 Raumfahrern auf Platz drei.
Woher die Zahl von 746 Astronauten stammt
Seit dem 12. Gagarins Flug dauerte 108 Minuten bei einer Geschwindigkeit von rund 27.400 km/h.
Schon 1957 hatte die Sowjetunion mit Sputnik 1 den ersten künstlichen Satelliten ins All gebracht, 1967 trat der internationale Weltraumvertrag in Kraft. Die Vereinten Nationen begehen seit 1999 jährlich vom 4. bis 10. Oktober die Weltraumwoche.
Nach aktuellem Stand haben mehr als 80 Länder Satelliten in die Umlaufbahn gebracht, Menschen aus 52 Ländern haben den Weltraum selbst erreicht. Höhepunkt der bemannten Raumfahrt war der 20.
Ein abweichender Wert: 643 von 676 Menschen im All
Nicht alle Zählungen stimmen überein. Nach der Space Foundation hatten bis zum 7. November 2023 insgesamt 676 Menschen eine Höhe von 80 Kilometern erreicht, die als Grenze zum Weltraum gilt.
Von diesen 676 schafften es demnach 643 über die international anerkannte Kármán-Linie bei 100 Kilometern Höhe. Diese Zahl ist älter und stammt aus einer anderen Definition als die aktuellere Zählung von 746 Menschen aus 52 Ländern. Beide Werte beschreiben also nicht exakt dieselbe Gruppe.
USA und Russland stellen die meisten Astronauten
Bei der aktuellen Zählung liegen die USA mit 369 Astronauten klar vorn, gefolgt von der Sowjetunion und Russland zusammen mit 138 Raumfahrern. China hat bislang 29 Menschen ins All gebracht und ist damit das dritte Land, das eigenständig Menschen mit eigenen Raketen startet. Nach der älteren Zählung der Space Foundation stellten die USA rund 61 % aller Raumfahrer und 66 % aller Missionen, Russland lag mit 134 Kosmonauten auf Platz zwei.
Frauen bleiben in der Raumfahrt in der Minderheit
Von den 746 Weltraumfahrenden waren bislang 112 Frauen, das entspricht etwa 15 %. Das Durchschnittsalter aller Astronauten liegt bei 40 Jahren, die meisten waren zwischen 30 und 40 Jahre alt, als sie ins All starteten.
Was als Nächstes kommt
Im April 2026 umrundete die Besatzung der Mission Artemis II den Mond und erreichte dabei eine Entfernung von rund 406.771 Kilometern von der Erde. Damit könnte sich die Liste der Astronauten in den kommenden Jahren weiter füllen, auch wenn über konkrete Folgemissionen bislang keine gesicherten Zahlen vorliegen.
Zusammenfassung in Zahlen
- 746 Menschen aus 52 Ländern haben nach aktueller Zählung den Weltraum erreicht
- 369 Astronauten stellen die USA
- 138 Kosmonauten stellen Sowjetunion und Russland zusammen
- 29 Astronauten stellt China
- 112 Frauen waren bislang im All, das sind etwa 15 %
- 643 von 676 Menschen erreichten laut Space Foundation (Stand 2023) die Kármán-Linie
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.