40 Prozent weniger Gemüse: Warum die Trockenheit Österreichs Ernte so hart trifft
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Die Gemüseernte in Österreich ist heuer um 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr gesunken. Auch die Obsternte fällt mit einem Rückgang um ein Drittel deutlich geringer aus. Grund für den Einbruch ist die anhaltende Trockenheit, die den Pflanzen in weiten Teilen des Landes zu schaffen macht.
Die Zahlen im Detail
Nicht jede Gemüsesorte ist gleich stark betroffen. Die Karottenproduktion ist um ein Viertel gegenüber dem Vorjahr gesunken, ebenso die Zwiebelproduktion. Beide Werte liegen damit deutlich unter dem Rückgang bei Gemüse insgesamt. Das zeigt, dass einzelne Kulturen die Trockenheit unterschiedlich gut verkraften.
Ursache Trockenheit
Laut einem Medienbericht hängt der Rückgang unmittelbar mit der diesjährigen Trockenperiode zusammen. Fehlender Niederschlag und ausgetrocknete Böden haben demnach das Wachstum von Obst- und Gemüsekulturen über die gesamte Saison 2026 hinweg gebremst. Betriebe, die auf Bewässerung angewiesen sind, kommen dabei an ihre Grenzen.
Folgen für Tiefkühlkost
Die Trockenheit wirkt sich demnach nicht nur auf frisches Obst und Gemüse aus, sondern auch auf die Tiefkühlproduktion. Da ein Großteil der tiefgekühlten Ware aus heimischem Anbau stammt, schlägt sich die geringere Erntemenge auch in diesem Bereich nieder. Betroffen sind damit nicht nur Marktstände und Gemüseregale, sondern auch die Produktion von Fertigprodukten.
Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.