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	<title>Preise: aktuelle Nachrichten - fakten.org</title>
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	<description>Die Zahlen hinter den Nachrichten</description>
	<lastBuildDate>Thu, 05 Nov 2026 11:44:00 +0000</lastBuildDate>
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	<item>
		<title>76 Milliarden Euro für Energieimporte: Warum Deutschland weiter von Öl und Gas abhängt</title>
		<link>https://fakten.org/76-milliarden-euro-fuer-energieimporte-warum-deutschland-weiter-von/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 11:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Energieimporte]]></category>
		<category><![CDATA[Energiekosten Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit einer Elektrifizierung von Verkehr, Industrie und Wärme ließen sich nach einer Analyse jährlich bis zu 30 Milliarden Euro an Importkosten einsparen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/76-milliarden-euro-fuer-energieimporte-warum-deutschland-weiter-von/">76 Milliarden Euro für Energieimporte: Warum Deutschland weiter von Öl und Gas abhängt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Deutschland hat 2025 Energie im Wert von rund <strong>76 Milliarden Euro</strong> eingeführt. Diese Angabe stammt aus einer Untersuchung des Öko-Instituts, die im Auftrag des WWF Deutschland entstand. Damit deckte Deutschland <strong>66&nbsp;%</strong> seines Primärenergiebedarfs durch Nettoimporte.</p>
<h2>76 Milliarden Euro gab Deutschland 2025 für Energieimporte aus</h2>
<p>Die Summe steht für den Nettowert aller eingeführten Energieträger abzüglich der Exporte. Besonders deutlich zeigt sich die Abhängigkeit bei Mineralöl: Deutschland importiert nahezu seinen gesamten Bedarf. Auch bei Erdgas liegt der importierte Anteil bei <strong>90&nbsp;%</strong>.</p>
<p>Zum Vergleich: Die gesamte EU deckte 2025 nur <strong>57&nbsp;%</strong> ihres Primärenergiebedarfs durch Importe. Deutschland liegt damit über dem europäischen Durchschnitt.</p>
<h2>Die EU zahlte fast viermal so viel wie Deutschland</h2>
<p>Auf EU-Ebene beliefen sich die Nettoimportkosten für Energie 2025 auf <strong>296 Milliarden Euro</strong>, die Gesamtimportkosten ohne Abzug von Exporten lagen bei <strong>399 Milliarden Euro</strong>. Beide Werte liegen deutlich über den deutschen 76 Milliarden Euro, was den Anteil Deutschlands am europäischen Energiehandel widerspiegelt.</p>
<p>Frühere Jahre machen die starken Schwankungen sichtbar: Zu Beginn des Ukraine-Kriegs im Jahr 2022 lagen die Energieimportkosten in Europa beim <strong>2,8-Fachen</strong> des Werts von 2015. Auch Deutschlands Nettoimportkosten erreichten 2022 mit <strong>143 Milliarden Euro</strong> ihren bisherigen Höchststand, fast doppelt so hoch wie 2025.</p>
<h2>Weniger Kohle, mehr Flüssiggas: So verändert sich der Energiemix</h2>
<p>Zwischen 2015 und 2025 ist die importierte Energiemenge Deutschlands um ein Viertel zurückgegangen. In der gesamten EU sank die importierte Energiemenge im selben Zeitraum um <strong>10&nbsp;%</strong>. Besonders stark fiel der Rückgang bei Kohleimporten aus: Sie sanken EU-weit um <strong>60&nbsp;%</strong>.</p>
<p>Gleichzeitig verschob sich die Struktur der Gasimporte. Der Anteil von verflüssigtem Erdgas (LNG) an den EU-Gasimporten stieg von <strong>10&nbsp;%</strong> im Jahr 2015 auf <strong>40&nbsp;%</strong> im Jahr 2025. Pipeline-Gas verlor damit deutlich an Bedeutung gegenüber Tankerlieferungen.</p>
<h2>Fachleute warnen vor anhaltender Abhängigkeit</h2>
<p>Dr. Felix Chr. Matthes vom Öko-Institut hält sinkende Einfuhrmengen für sich genommen nicht für ausreichend, um die wirtschaftlichen Gefahren der fossilen Abhängigkeit einzudämmen.</p>
<p>Nach Einschätzung des Öko-Instituts ließen sich durch eine stärkere Elektrifizierung von Verkehr, Industrie und Wärmeversorgung auf Dauer etwa <strong>30 Milliarden Euro</strong> pro Jahr an fossilen Energieimportkosten vermeiden. Das entspräche fast 40&nbsp;% der heutigen Importkosten Deutschlands.</p>
<h2>Die wichtigsten Zahlen im Überblick</h2>
<ul>
<li>Die EU zahlte 2025 netto 296 Milliarden Euro, brutto 399 Milliarden Euro für Energieimporte.</li>
<li>2022 erreichten Deutschlands Importkosten mit 143 Milliarden Euro ihren bisherigen Höchststand.</li>
<li>Die importierte Energiemenge Deutschlands sank zwischen 2015 und 2025 um ein Viertel.</li>
</ul>
<p>Für Verbraucher bedeutet die anhaltend hohe Importsumme, dass Strom- und Energiepreise weiterhin stark von internationalen Öl- und Gasmärkten abhängen. Ein geringerer Importbedarf durch Elektrifizierung könnte diese Schwankungsanfälligkeit nach Einschätzung des Öko-Instituts spürbar verringern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/76-milliarden-euro-fuer-energieimporte-warum-deutschland-weiter-von/">76 Milliarden Euro für Energieimporte: Warum Deutschland weiter von Öl und Gas abhängt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Tankpreis-Rekord beim ÖAMTC: Warum Diesel 32,4 Cent teurer ist als Super</title>
		<link>https://fakten.org/tankpreis-rekord-beim-oeamtc-warum-diesel-32-4-cent/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 09:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[ÖAMTC]]></category>
		<category><![CDATA[Spritpreise Österreich]]></category>
		<category><![CDATA[Tankpreis]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/tankpreis-rekord-beim-oeamtc-warum-diesel-32-4-cent/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im Oktober 2026 kostete Diesel im Schnitt 32,4 Cent mehr pro Liter als Super – so groß war der Abstand laut ÖAMTC noch nie, obwohl die staatliche Spritpreisbremse auf 12,2 Cent erhöht wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/tankpreis-rekord-beim-oeamtc-warum-diesel-32-4-cent/">Tankpreis-Rekord beim ÖAMTC: Warum Diesel 32,4 Cent teurer ist als Super</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der ÖAMTC meldet für Oktober 2026 einen <strong>Tankpreis-Rekord</strong> bei Diesel in Österreich: Der Liter kostete im Schnitt 32,4 Cent mehr als ein Liter Superbenzin. So groß war der Preisabstand laut dem Autofahrerclub noch nie.</p>
<p>Der ÖAMTC erhebt die Literpreise monatlich an österreichischen Tankstellen und vergleicht sie mit den Vormonaten. Die aktuelle Zahl ordnet der Club selbst als historischen Höchstwert ein, da der sonst übliche Abstand zwischen Diesel und Super deutlich geringer ausfällt.</p>
<h2>Wie groß ist der Preisabstand zwischen Diesel und Super?</h2>
<p>Im September 2026 kostete Superbenzin im Schnitt 1,921 Euro pro Liter, im Oktober 2026 waren es noch 1,816 Euro – ein Rückgang um 10,5 Cent. Bei Diesel fiel der Preis im gleichen Zeitraum hingegen nur geringfügig, von 2,195 Euro auf 2,140 Euro, was einem Minus von 5,5 Cent entspricht. Dadurch wuchs der Abstand zwischen beiden Sorten auf 32,4 Cent pro Liter. Zum Vergleich: Im Januar 2026 lag der Unterschied laut ÖAMTC bei lediglich 3,3 Cent.</p>
<h2>Warum profitieren Dieselfahrer kaum von der Spritpreisbremse?</h2>
<p>Seit Oktober 2026 fällt die österreichische Spritpreisbremse höher aus: Die Entlastung wuchs um etwa 10 Cent und liegt nun bei 12,2 Cent je Liter. Trotzdem fiel der Dieselpreis kaum.</p>
<p>Der ÖAMTC erklärt das damit, dass die Dieselpreise Anfang Oktober 2026 zunächst stärker zurückgingen, dann aber wieder anstiegen. Rohöl kostete im Oktober 2026 demnach ähnlich viel wie im März 2026, die Spritpreise lagen aber trotz der Spritpreisbremse deutlich darüber.</p>
<p>Der ÖAMTC schätzt, dass Diesel ohne die staatliche Entlastung im Oktober 2026 sogar teurer ausgefallen wäre als der bisherige Höchstpreis. Das zeigt, wie stark der Rückgang an der Tankstelle allein durch die Entlastung sichtbar wurde, während die zugrunde liegenden Marktpreise kaum nachgaben.</p>
<h2>Rechenbeispiel</h2>
<p>Bei einer Tankfüllung von 50 Litern kostete Diesel im Oktober 2026 rechnerisch 107,00 Euro (50 × 2,140 Euro), Superbenzin dagegen nur 90,80 Euro (50 × 1,816 Euro). Dieselfahrer zahlten damit pro Tankfüllung rund 16,20 Euro mehr als Benzinfahrer – eine Differenz, die es laut ÖAMTC in dieser Höhe bislang nicht gab.</p>
<h2>Was zeigt der Vergleich mit dem Nachbarland Deutschland?</h2>
<p>In Deutschland kostete ein Liter Diesel im September 2026 im Schnitt 2,386 Euro, ein Liter Super E10 lag bei 2,266 Euro. Üblich wäre laut gängiger Steuerlogik, dass Diesel wegen der niedrigeren Besteuerung etwa 20 Cent günstiger ist als Super – nicht teurer.</p>
<p>Zum historischen Vergleich: 1950 kostete ein Liter Diesel in Deutschland umgerechnet etwa 33,8 Pfennig, ein Liter Normalbenzin rund 56,3 Pfennig. Im Rekordjahr 2022 lag Super E10 bei 186,0 Cent, Diesel bei 194,6 Cent pro Liter.</p>
<h2>Was fordert der ÖAMTC?</h2>
<p>Der ÖAMTC verlangt von der österreichischen Bundesregierung und der EU-Kommission, die Preisbildung bei Kraftstoffen genauer zu prüfen. Der Club begründet das mit dem ungewöhnlich hohen Abstand zwischen Diesel und Super, der sich nicht allein aus Steuern oder Rohölpreisen erklären lässt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Wohngeldkürzung 2027: Warum bis zu 500.000 Menschen ihren Anspruch verlieren könnten</title>
		<link>https://fakten.org/wohngeldkuerzung-2027-warum-bis-zu-500-000-menschen-ihren/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 08:06:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkostenzuschlag]]></category>
		<category><![CDATA[Sozialpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Wohngeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/wohngeldkuerzung-2027-warum-bis-zu-500-000-menschen-ihren/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Bundesregierung will beim Wohngeld rund eine Milliarde Euro einsparen – Sozialverbände befürchten dadurch mehr Wohnungslosigkeit und Armut.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/wohngeldkuerzung-2027-warum-bis-zu-500-000-menschen-ihren/">Wohngeldkürzung 2027: Warum bis zu 500.000 Menschen ihren Anspruch verlieren könnten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die geplante Wohngeldkürzung 2027 sorgt für heftigen Widerspruch: Beim Wohngeldetat soll ein Einsparvolumen von <strong>40&nbsp;%</strong> erreicht werden, wie aus einer Bundestagsanhörung hervorgeht.</p>
<p>Das Gesamtbudget des Bauministeriums liegt bei etwa <strong>7,7 Milliarden Euro</strong>, davon entfällt rund eine Milliarde Euro allein auf das Wohngeld. Der zuständige Bundestagsausschuss für Wohnen, Stadtentwicklung, Bauwesen und Kommunen befragte dazu am 4. November 2026 geladene Fachleute.</p>
<p>Grundlage ist ein Gesetzentwurf, den die Bundesregierung bereits am 30. September 2026 beim Bundestag eingereicht hat. Aktuell erhalten bundesweit etwa <strong>1,2 Millionen Haushalte</strong> diese staatliche Unterstützung. Zum 1. Januar 2027 soll die regelmäßige Anpassung der Wohngeldhöhe an die Miet- und Preisentwicklung entfallen, zudem wird die dauerhafte Heizkostenkomponente halbiert.</p>
<h2>Wie viele Haushalte verlieren den Anspruch ganz?</h2>
<p>Nach Einschätzung des Paritätischen Gesamtverbands, vertreten durch Greta Schabram, würden <strong>163.000 Haushalte</strong> durch die Kürzungen neu auf Grundsicherung angewiesen sein. Der Deutsche Mieterbund geht laut seiner Vertreterin Melanie Weber-Moritz sogar davon aus, dass bis zu <strong>500.000 Menschen</strong> aus dem Wohngeldbezug herausfallen könnten.</p>
<p>Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen rechnet nach Angaben seines Sprechers Christian Lieberknecht damit, dass ein Drittel der bisherigen Haushalte den Anspruch verliert.</p>
<p>Für 2029 rechnet die Bundesregierung selbst mit kleineren, jedoch weiterhin spürbaren Umschichtungen zwischen den Leistungssystemen: Etwa 68.000 Haushalte würden demnach in den Bezug von SGB-II-Leistungen wechseln, zusätzlich 75.000 Haushalte in Leistungen nach dem SGB XII. Weber-Moritz verweist darauf, dass Familien besonders stark getroffen werden, da vier von zehn heutigen Wohngeldbeziehern Familien seien, viele davon alleinerziehend.</p>
<h2>Was ändert sich konkret bei den Heizkostenpauschalen?</h2>
<p>Statt der bisherigen Heizkostenkomponente sind künftig feste monatliche Pauschalen vorgesehen, die je nach Haushaltsgröße gestaffelt sind. Zusätzlich wird eine neue Bagatellgrenze von 15 Euro monatlich eingeführt, unterhalb derer gar kein Wohngeld mehr gezahlt wird.</p>
<p>Ebenfalls angehoben wird der Parameter c innerhalb der Berechnungsformel, sodass der Anspruch mit steigendem Einkommen rascher abschmilzt; parallel dazu ordnet die Reform Städte und Gemeinden den sieben Mietenstufen I bis VII neu zu.</p>
<ul>
<li>Für einen Single-Haushalt soll die monatliche Pauschale 62,40 Euro betragen.</li>
<li>Ein Zwei-Personen-Haushalt soll 80,60 Euro erhalten.</li>
<li>Für einen Drei-Personen-Haushalt sind 96,20 Euro vorgesehen.</li>
<li>Ein Vier-Personen-Haushalt soll 111,80 Euro bekommen.</li>
</ul>
<h2>Was sagen Kritiker und Befürworter der Reform?</h2>
<p>Die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe befürchtet laut ihrem Sprecher Joachim Krauß eine Zunahme von Verschuldung, Mietrückständen und neuen Wohnungsnotfällen, weil der Wechsel von Wohngeld zur Grundsicherung durch Bewilligungsverzögerungen Risiken berge. Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert nach Angaben seines Sprechers Martin Künkler stattdessen eine wirksame Begrenzung der Mietenentwicklung statt der Kürzungen.</p>
<p>Haus &amp; Grund Deutschland sieht laut Verbandschef Kai Warnecke zwar sinnvolle Verwaltungsvereinfachungen im Gesetzentwurf, kritisiert aber die Leistungskürzungen selbst. Der Deutsche Landkreistag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund befürworten die Kürzungen dagegen, wie deren Vertreter Markus Mempel deutlich machte.</p>
<p>Der Deutsche Städtetag warnt wiederum durch seinen Sprecher Sebastian Klöppel vor einer isolierten Sparmaßnahme, die dem eigenen Wohnungslosigkeits-Aktionsplan des Bundes widerspreche.</p>
<p>Vor dreieinhalb Jahren war das Wohngeld noch ausgeweitet worden; nun kehrt sich die Entwicklung um. Der Bundesverband deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen sieht durch Lieberknecht zudem die Gefahr, dass der Wechsel in die Grundsicherung nur geringe reale Einsparungen bringt, Kommunen stärker belastet und zusätzlichen Verwaltungsaufwand schafft.</p>
<h2>Zusammenfassung in Zahlen</h2>
<ul>
<li>Entlastung für Bund und Länder laut Gesetzentwurf: 1.156 Millionen Euro im Jahr 2027, ab 2029 rund 1,5 Milliarden Euro jährlich.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/wohngeldkuerzung-2027-warum-bis-zu-500-000-menschen-ihren/">Wohngeldkürzung 2027: Warum bis zu 500.000 Menschen ihren Anspruch verlieren könnten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Studie der Universität Ostfinnland: Warum „grün“ beworbene Produkte allein nicht mehr Käufer überzeugen</title>
		<link>https://fakten.org/studie-der-universitaet-ostfinnland-warum-gruen-beworbene-produkte-allein/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Nov 2026 07:45:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Greenwashing Kaufentscheidung]]></category>
		<category><![CDATA[Konsumverhalten Studie]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit Kaufverhalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine Analyse der Universität Ostfinnland zeigt, dass reine Umweltwerbung die Zahlungsbereitschaft von Verbrauchern kaum erhöht – entscheidend ist eine andere Kombination aus Nutzen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/studie-der-universitaet-ostfinnland-warum-gruen-beworbene-produkte-allein/">Studie der Universität Ostfinnland: Warum „grün“ beworbene Produkte allein nicht mehr Käufer überzeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachhaltigkeit im Kaufverhalten gilt vielen Unternehmen als Verkaufsargument, doch die Wirkung bleibt offenbar begrenzt. Forscher der Universität Ostfinnland haben das Kaufverhalten von Verbrauchern bei als umweltfreundlich beworbenen Produkten analysiert. Ihr zentraler Befund: Wird ein Produkt nur mit seiner Umweltverträglichkeit beworben, steigt die Bereitschaft der Konsumenten, dafür mehr zu bezahlen, nicht automatisch.</p>
<h2>Warum reine Umweltwerbung nicht ausreicht</h2>
<p>Das Versprechen, ein Produkt schade der Umwelt weniger, wirkt demnach für sich genommen nicht stark genug, um eine höhere Zahlungsbereitschaft auszulösen.</p>
<p>Für Unternehmen, die Nachhaltigkeit im Kaufverhalten als alleinigen Verkaufshebel einsetzen, liefert das einen wichtigen Hinweis: Der Umweltaspekt entscheidet offenbar seltener über den Kauf, als es viele Marketingkampagnen unterstellen.</p>
<h2>Genuss und Wohlbefinden machen den Unterschied</h2>
<p>Anders sieht es aus, wenn ein Produkt zusätzlich zum Umweltnutzen auch einen persönlichen Vorteil verspricht. Laut der Universität Ostfinnland führen Produkte, die Genuss und Wohlbefinden versprechen und gleichzeitig umweltverträglich sind, zu einer erhöhten Zahlungsbereitschaft bei Verbrauchern.</p>
<p>Entscheidend ist demnach die Kombination: Erst wenn ein Produkt neben dem guten Gewissen auch einen spürbaren Alltagsnutzen bietet, etwa Geschmack, Komfort oder ein angenehmes Gefühl bei der Nutzung, honorieren Kunden das mit höherer Kaufbereitschaft.</p>
<ul>
<li>Die Kombination aus persönlichem Nutzen und Umweltnutzen gilt demnach als entscheidender Hebel für Kaufentscheidungen.</li>
<li>Für Marketingstrategien bedeutet das, dass ein grünes Label allein kein verlässliches Verkaufsargument darstellt.</li>
</ul>
<h2>Was das für Kaufentscheidungen bedeutet</h2>
<p>Für Verbraucher heißt das: Ein Produkt, das ausschließlich mit seinem ökologischen Fußabdruck wirbt, überzeugt beim Griff ins Regal offenbar seltener als eines, das zusätzlich einen konkreten persönlichen Vorteil bietet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/studie-der-universitaet-ostfinnland-warum-gruen-beworbene-produkte-allein/">Studie der Universität Ostfinnland: Warum „grün“ beworbene Produkte allein nicht mehr Käufer überzeugen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>95 Cent teurer: Was die Diesel-Prognose für Österreich wirklich bedeutet</title>
		<link>https://fakten.org/spritpreis-95-cent-prognose-diesel-oesterreich/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 15:46:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Diesel]]></category>
		<category><![CDATA[Economica]]></category>
		<category><![CDATA[Spritpreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/spritpreis-95-cent-prognose-diesel-oesterreich/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Laut einer Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica könnte eine Tankfüllung Diesel bis 2035 um 47,50 Euro teurer werden – das österreichische Verkehrsministerium hält die Zahlen für deutlich überzogen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/spritpreis-95-cent-prognose-diesel-oesterreich/">95 Cent teurer: Was die Diesel-Prognose für Österreich wirklich bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Studie des Wirtschaftsforschungsinstituts Economica sorgt in Österreich für Unruhe: Sie prognostiziert, dass Diesel bis zum Jahr 2035 um bis zu <strong>95 Cent</strong> je Liter teurer werden könnte. Grund wäre ein geplantes Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien im Verkehr. Das österreichische Verkehrsministerium hält die Prognose für massiv überhöht und hat eine eigene Untersuchung in Auftrag gegeben.</p>
<h2>Woher stammt die 95-Cent-Prognose?</h2>
<p>Die Studie von Economica untersucht die Folgen des geplanten Erneuerbaren-Energien-Gesetzes Verkehr. Der Entwurf sieht vor, dass der Anteil erneuerbarer Energie im Verkehr von <strong>18&nbsp;%</strong> im Jahr 2027 über <strong>35&nbsp;%</strong> im Jahr 2030 auf <strong>65&nbsp;%</strong> bis 2035 steigen soll. Die Economica-Berechnung geht davon aus, dass Diesel bis 2035 bis zu 95 Cent je Liter zulegen könnte und Benzin bis zu 86 Cent. Der Dieselpreis könnte demnach auf rund drei Euro pro Liter klettern.</p>
<p>Neben den Spritpreisen rechnet die Studie auch mit volkswirtschaftlichen Folgen: Die Reallöhne könnten um 0,56&nbsp;% sinken, das Bruttoinlandsprodukt um 0,3&nbsp;% schrumpfen.</p>
<p>Die Wirtschaftskammer Österreich verweist zudem darauf, dass Österreich bereits 2040 klimaneutral sein will, während die Europäische Union dieses Ziel erst für 2050 anstrebt – und geht von einer jährlichen Mehrbelastung der heimischen Unternehmen in Höhe von rund 2,2 Milliarden Euro im Jahr 2035 aus.</p>
<h2>Wie reagiert das Verkehrsministerium auf die Zahlen?</h2>
<p>Das Verkehrsministerium bezeichnet die prognostizierten Preissteigerungen als massiv überhöht. Zur Klärung der wirtschaftlichen Folgen des Vorhabens hat das Ministerium die Österreichische Energieagentur mit einer eigenen Analyse betraut. Über das Erneuerbaren-Energien-Gesetz Verkehr wird derzeit politisch verhandelt; eine Begutachtung des Entwurfs sollte ursprünglich im Herbst 2026 stattfinden.</p>
<p>Parallel dazu hat die Bundesregierung Anfang Oktober 2026 ihre Spritpreisbremse ausgeweitet. Eine niedrigere Mineralölsteuer in Kombination mit gedeckelten Gewinnmargen soll Benzin und Diesel vorübergehend um etwa zwölf Cent je Liter verbilligen.</p>
<h2>Welche weitere Kritik kommt aus der Wirtschaft?</h2>
<p>Auch aus der Transportbranche kommt Widerspruch. Der Obmann der Transportsparte der Wirtschaftskammer Oberösterreich, Wolfgang Schneckenreither, kritisiert die Widersprüchlichkeit zwischen kurzfristiger Spritpreisbremse und längerfristigen Verteuerungsvorgaben.</p>
<p>Die Transportwirtschaft warnt zudem vor einer mangelnden Verfügbarkeit von Biokraftstoff, falls die geplante Quote tatsächlich kommt. Schneckenreither verweist darauf, dass hohe Standortkosten bereits jetzt zu Abwanderungen in kostenattraktivere Auslandsstandorte führen. Die Wirtschaftskammer Oberösterreich fordert deshalb strukturelle Lösungen anstelle kurzfristiger Entlastungsmaßnahmen.</p>
<h2>Was eine Tankfüllung künftig kosten könnte</h2>
<p>Auch das lässt sich aus der Studie ableiten: Füllt jemand 50 Liter Diesel nach, würde der angenommene Aufpreis von 95 Cent je Liter zusätzliche <strong>47,50 Euro</strong> kosten. Bei Benzin läge der Aufschlag bei 43 Euro je 50-Liter-Füllung. Wer monatlich 200 Liter Diesel verbraucht, käme laut dieser Rechnung auf jährliche Mehrkosten von 2.280 Euro.</p>
<p>Diese Beträge beziehen sich auf den Zeitraum bis 2035 und sind damit eine langfristige Prognose, keine unmittelbar bevorstehende Preiserhöhung. Ob die tatsächliche Entwicklung näher an den Zahlen von Economica oder an der Einschätzung des Verkehrsministeriums liegt, soll die Untersuchung der Österreichischen Energieagentur klären.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/spritpreis-95-cent-prognose-diesel-oesterreich/">95 Cent teurer: Was die Diesel-Prognose für Österreich wirklich bedeutet</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Deutschland im Oktober 2026: Inflation fällt auf 2,8 Prozent, Energiepreise bleiben hoch</title>
		<link>https://fakten.org/inflation-oktober-2026-28-prozent-energie-teurer/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 12:04:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherpreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/inflation-oktober-2026-28-prozent-energie-teurer/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Im September lag die Teuerung noch bei 3,3 Prozent, im Oktober 2026 sank sie auf 2,8 Prozent – bei Energie zeigt die Entwicklung jedoch in die andere Richtung.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/inflation-oktober-2026-28-prozent-energie-teurer/">Deutschland im Oktober 2026: Inflation fällt auf 2,8 Prozent, Energiepreise bleiben hoch</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland ist die Teuerungsrate im Oktober 2026 auf 2,8 Prozent zurückgegangen, nachdem sie im Vormonat September noch bei 3,3 Prozent gelegen hatte. Gegenüber dem Vormonat sanken die Verbraucherpreise um 0,2 Prozent. Für Energie gilt das nicht: Sie verteuerte sich im Jahresvergleich weiterhin um 12,2 Prozent.</p>
<h2>Die Zahl im Überblick</h2>
<p>Die Werte stammen aus einer Schnellschätzung des Statistischen Bundesamtes vom 30. Oktober 2026. Der harmonisierte Verbraucherpreisindex, der für Vergleiche innerhalb der EU verwendet wird, lag im selben Zeitraum ebenfalls bei 2,8 Prozent. Die endgültigen Ergebnisse für Oktober 2026 veröffentlicht die Behörde am 12. November 2026.</p>
<h2>Energie bleibt teuer</h2>
<p>Trotz der sinkenden Gesamtinflation bleibt Energie der größte Preistreiber. Im September 2026 lag der Anstieg bei Energiepreisen sogar noch bei 14,9 Prozent. Strom für Neukunden kostete im Oktober 2026 um 13,9 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Für 2027 kündigen sich zudem steigende Strom-Umlagen an, die laut der Schnellschätzung um fast 23 Prozent zulegen sollen.</p>
<h2>Kernrate und Konsum</h2>
<p>Ohne Energie und Nahrungsmittel lag die sogenannte Kernrate im Oktober 2026 bei 2,1 Prozent, nach 2,7 Prozent im September. Waren insgesamt verteuerten sich um 3,0 Prozent, Dienstleistungen um 2,5 Prozent. Nahrungsmittel legten mit 0,4 Prozent vergleichsweise moderat zu.</p>
<h2>Was als Nächstes ansteht</h2>
<p>Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins zuletzt unverändert gelassen. Das Konsumklima für November 2026 ist unterdessen weiter gefallen.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Einkommensteuerreform 2027: Warum die kalte Progression trotzdem bleibt</title>
		<link>https://fakten.org/kalte-progression-einkommensteuerreform-2027/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 11:04:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Einkommensteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Kalte Progression]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerentlastung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Einkommensteuerreformgesetz 2027 soll entlasten – laut IMK zahlen viele Haushalte bis 2028 dennoch mehr.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die kalte Progression bleibt laut dem Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) trotz der geplanten Einkommensteuerreform ein Problem. Die Steuerrechtsänderungen des Einkommensteuerreformgesetzes 2027 gleichen den Effekt in den kommenden beiden Jahren nicht vollständig aus. Das IMK äußerte diese Einschätzung im Rahmen einer Anhörung im Bundestag zur geplanten Reform.</p>
<p>Von kalter Progression spricht man, wenn Lohnerhöhungen lediglich die Inflation ausgleichen, der Steuertarif aber trotzdem einen höheren Anteil des Einkommens abschöpft. Wer real nicht mehr verdient, zahlt damit prozentual mehr Einkommensteuer.</p>
<h2>Bis 2028 steigt die Belastung für Familien und Singles</h2>
<p>Nach der Analyse des IMK nimmt die steuerliche Belastung für Alleinstehende und für Familien bis 2028 zu, wenn das Einkommen nur mit der Inflationsrate mithält. Die geplante Reform federt diesen Effekt demnach nicht vollständig ab, obwohl sie als Entlastung angekündigt wurde.</p>
<p>Zusätzlich macht die Bundesregierung laut IMK keine Fortschritte bei einem zweiten Versprechen aus dem Koalitionsvertrag: der Verringerung der Lücke zwischen Kinderfreibetrag und Kindergeld. Für Familien mit höherem Einkommen bleibt der Vorteil des Freibetrags damit größer als für Familien, die auf das Kindergeld angewiesen sind.</p>
<h2>Warum für weitere Entlastungen das Geld fehlt</h2>
<p>Das IMK rät von zusätzlichen kurzfristigen Entlastungen bei der Einkommensteuer ab. Begründet wird das mit den Steuermindereinnahmen, die daraus entstehen würden – und für die weder beim Bund noch bei den Ländern und insbesondere den Kommunen finanzieller Spielraum bestehe.</p>
<p>Diese Einschätzung trifft auf eine Haushaltslage, die sich nach Ansicht des IMK schon ohne weitere Entlastungen verschärft. Die bereits beschlossene Körperschaftsteuersenkung ab 2028 verstärkt demnach den Druck auf die öffentlichen Kassen zusätzlich.</p>
<h2>Körperschaftsteuersenkung trifft Länder und Kommunen besonders hart</h2>
<p>Die Körperschaftsteuersenkung setzt diese Linie demnach fort.</p>
<p>Zwischen 2031 und 2036 übersteigen die Mindereinnahmen durch die Körperschaftsteuersenkung demnach sogar die Zuweisungen, die Länder und Kommunen aus dem SVIK erhalten.</p>
<h2>Was Fachleute von Investitionen statt Steuersenkungen erwarten</h2>
<p>Unter Wirtschaftswissenschaftlern besteht laut IMK weitgehend Einigkeit, dass Infrastrukturinvestitionen das Wirtschaftswachstum stärken. Für Unternehmensteuersenkungen sei ein solcher Wachstumseffekt dagegen nicht belegt.</p>
<h2>Zusammenfassung in Zahlen</h2>
<ul>
<li>Das Einkommensteuerreformgesetz 2027 gleicht die kalte Progression in den Jahren 2027 und 2028 nicht vollständig aus.</li>
<li>Bis 2028 steigt die steuerliche Belastung für Alleinstehende und Familien, wenn das Einkommen nur mit der Inflation wächst.</li>
<li>Die Körperschaftsteuersenkung tritt 2028 in Kraft und verschärft laut IMK die Haushaltslage zusätzlich.</li>
<li>Zwischen 2031 und 2036 übersteigen die Mindereinnahmen aus der Körperschaftsteuersenkung die SVIK-Zuweisungen an Länder und Kommunen.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>11,90 Euro Median beim Mittagessen in Wien: Warum man in Liesing 67 Euro im Monat spart</title>
		<link>https://fakten.org/11-90-euro-median-beim-mittagessen-in-wien-warum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 Nov 2026 09:24:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Bezirke Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Mittagessen Wien]]></category>
		<category><![CDATA[Preisvergleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwischen dem günstigsten und dem teuersten Wiener Bezirk liegen 3,35 Euro pro Hauptgericht – wer regelmäßig auswärts isst, merkt den Unterschied schnell im Geldbeutel.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Mittagessen in Wien kostet im Median <strong>11,90 Euro</strong> pro Hauptgericht. Das zeigt eine Auswertung von knapp <strong>17.000 Preisangaben</strong> aus Wiener Restaurants. Wie teuer das Mittagsmenü tatsächlich ausfällt, hängt dabei stark vom Bezirk ab.</p>
<h2>11,90 Euro Median: Woher die Zahl stammt</h2>
<p>Die Analyse wertete Preisangaben für Mittagshauptgerichte in ganz Wien aus, wie 5min.at berichtet. Der Median zeigt den mittleren Preis an, bei dem die Hälfte aller Gerichte billiger und die andere Hälfte teurer ist – er ist damit robuster gegenüber einzelnen sehr günstigen oder sehr teuren Ausreißern als ein reiner Durchschnittswert.</p>
<p>Interessant wird die Zahl erst im Bezirksvergleich: Demnach schwanken die Medianpreise für ein Mittagshauptgericht je nach Lage in der Stadt deutlich.</p>
<h2>Liesing und Neubau trennen 3,35 Euro pro Gericht</h2>
<p>Am günstigsten speist man laut der Auswertung im 23. Bezirk, in Liesing. Dort liegt der Medianpreis für ein Mittagshauptgericht bei nur <strong>9,90 Euro</strong>. Am teuersten ist der 7. Bezirk, Neubau: Hier kostet ein Mittagshauptgericht im Median <strong>13,25 Euro</strong>.</p>
<p>Zwischen den beiden Bezirken liegen damit 3,35 Euro pro Gericht. Bei fünf Mittagessen pro Woche summiert sich dieser Aufschlag in Neubau gegenüber Liesing auf 16,75 Euro zusätzlich pro Woche.</p>
<h2>Nur jedes vierte Gericht kostet zehn Euro oder weniger</h2>
<p>Über ganz Wien betrachtet bleibt günstiges Mittagessen die Ausnahme: Nur ein Viertel aller erfassten Gerichte kostet zehn Euro oder weniger. Drei von vier Mittagshauptgerichten liegen also oberhalb dieser Marke, auch wenn der gesamtstädtische Median mit 11,90 Euro nicht allzu weit darüber liegt.</p>
<h2>Rechenbeispiel: So viel sparen Vielesser in Liesing</h2>
<p>Wer an <strong>20 Tagen im Monat</strong> auswärts zu Mittag isst, zahlt bei durchschnittlichen Preisen für Liesing und Neubau deutlich unterschiedlich viel. Die Rechnung: 20 Mittagessen mal den Preisunterschied zwischen beiden Bezirken ergeben einen Unterschied von <strong>67 Euro im Monat</strong>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>8,46 Milliarden Euro Orphan-Drugs-Kosten: Warum seltene Krankheiten den Markt kaum entlasten</title>
		<link>https://fakten.org/8-46-milliarden-euro-orphan-drugs-kosten-warum-seltene/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 13:57:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Arzneimittelpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Gesundheitskosten]]></category>
		<category><![CDATA[Orphan Drugs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für seltene Erkrankungen sind in der EU inzwischen 164 Arzneimittel zugelassen, doch sie decken nur einen Bruchteil der bekannten Leiden ab und kosten die Gesetzliche Krankenversicherung Milliarden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/8-46-milliarden-euro-orphan-drugs-kosten-warum-seltene/">8,46 Milliarden Euro Orphan-Drugs-Kosten: Warum seltene Krankheiten den Markt kaum entlasten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>In Deutschland wenden Krankenkassen für Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen inzwischen 8,46 Milliarden Euro im Jahr auf. Das ist ein überproportional hoher Anteil der gesamten Arzneimittelkosten der Gesetzlichen Krankenversicherung, obwohl in der Europäischen Union dafür nur eine begrenzte Zahl sogenannter Orphan Drugs zugelassen ist.</p>
<p>Die Summe erklärt, warum Orphan-Drugs-Kosten in der Gesundheitspolitik immer wieder Thema sind: Wenige, oft sehr teure Mittel behandeln kleine Patientengruppen, summieren sich aber zu einem zweistelligen Milliardenbetrag. Wie die Zahl zustande kommt und wie sie sich entwickelt hat, zeigt der Blick auf die Zulassungen der vergangenen zwei Jahre.</p>
<h2>Wie hoch sind die Kosten für Orphan Drugs in Deutschland?</h2>
<p>Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen erzielten 2024 in Deutschland einen Umsatz von 8,46 Milliarden Euro. Damit machten sie 13,7&nbsp;% der Nettokosten aus, die die Gesetzliche Krankenversicherung insgesamt für Arzneimittel aufwendet. Gemessen an der geringen Zahl betroffener Patienten ist das ein überproportional hoher Anteil.</p>
<h2>Wie hat sich die Zahl der zugelassenen Mittel entwickelt?</h2>
<p>In der Europäischen Union sind Arzneimittel gegen seltene Erkrankungen zentral zugelassen, aktuell sind es 164. Im Februar 2024 waren es noch 152 Mittel. Seitdem hat sich die Zulassungslage spürbar verändert, in beide Richtungen.</p>
<ul>
<li>43 Arzneimittel kamen seit Februar 2024 neu zur zentralen Zulassung in der EU hinzu.</li>
<li>18 Arzneimittel verloren im selben Zeitraum ihre Marktexklusivität.</li>
<li>Zulassungsinhaber zogen in 5 Fällen den Orphan-Status ihrer Mittel zurück.</li>
<li>8 Arzneimittel verfügen inzwischen über keine gültige Zulassung mehr.</li>
</ul>
<p>Unterm Strich wächst die Zahl der verfügbaren Mittel also, auch wenn einzelne Präparate den Markt wieder verlassen. Das erklärt, warum die Gesamtkosten trotz einzelner Rückzüge weiter steigen.</p>
<h2>Wie viele seltene Krankheiten bleiben unbehandelt?</h2>
<p>Nach Angaben des europäischen Referenzportals Orphanet sind bislang rund 6.600 seltene Erkrankungen molekular beschrieben. Für nur 12&nbsp;% davon existiert in der EU mindestens eine zugelassene Behandlungsmöglichkeit. Die 164 zugelassenen Orphan Drugs decken damit nur einen kleinen Teil des bekannten Krankheitsspektrums ab.</p>
<p>Für den Großteil der seltenen Erkrankungen fehlt bis heute eine zugelassene Therapie. Das erklärt, warum die Kosten pro zugelassenem Mittel so hoch ausfallen: Die Entwicklungsaufwendungen verteilen sich auf vergleichsweise wenige Präparate und noch weniger Patienten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/8-46-milliarden-euro-orphan-drugs-kosten-warum-seltene/">8,46 Milliarden Euro Orphan-Drugs-Kosten: Warum seltene Krankheiten den Markt kaum entlasten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>160.000 Sitzplätze ab Klagenfurt: Warum Ryanair auf Porto und Brindisi setzt</title>
		<link>https://fakten.org/160-000-sitzplaetze-ab-klagenfurt-warum-ryanair-auf-porto/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 13:37:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Flugziele Klagenfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Ryanair]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerflugplan 2027]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab sofort buchbar: Ryanair fliegt ab Sommer 2027 erstmals nach Porto und Brindisi und verdichtet den Flugplan nach Palma de Mallorca auf tägliche Verbindungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/160-000-sitzplaetze-ab-klagenfurt-warum-ryanair-auf-porto/">160.000 Sitzplätze ab Klagenfurt: Warum Ryanair auf Porto und Brindisi setzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Flughafen Klagenfurt bekommt für den Sommer 2027 mehrere neue Flugziele. Ryanair baut sein Angebot damit um rund 90&nbsp;% gegenüber dem Sommerflugplan 2026 aus. Hinzu kommen zwei neue Direktverbindungen, die ab sofort buchbar sind.</p>
<h2>160.000 Plätze im Sommer</h2>
<p>Ryanair führt ab dem Sommerflugplan 2027 zwei neue Direktverbindungen ab Klagenfurt ein: nach Porto in Portugal und nach Brindisi in Süditalien. Beide Strecken verkehren von Anfang April bis Ende Oktober 2027.</p>
<p>Zusätzlich wird die bestehende Verbindung nach Palma de Mallorca künftig täglich statt wie bisher seltener bedient. Die Verbindung nach London Stansted bleibt bestehen und wird dreimal wöchentlich angeboten. Insgesamt sind im Sommerflugplan 2027 damit 14 wöchentliche Abflüge von und nach Klagenfurt vorgesehen.</p>
<h2>Vergleich mit Friedrichshafen</h2>
<p>Ähnliche Ausbaupläne zeigen sich auch bei anderen Regionalflughäfen. Am Bodensee-Flughafen Friedrichshafen fliegt Ryanair ab dem 29. März 2027 ebenfalls Porto an, ab dem 30. März 2027 zusätzlich Bari in Süditalien. Porto wird dort montags und donnerstags bedient, Bari dienstags und samstags.</p>
<p>Damit stehen von Friedrichshafen aus im Sommerflugplan 2027 insgesamt vier Ryanair-Ziele zur Verfügung, neben Porto und Bari auch Palma de Mallorca und Alicante, die beide schon im Winterflugplan angeflogen werden.</p>
<h2>Warum Ryanair ausbaut</h2>
<p>Nach Angaben von Ryanair gelten Porto und Brindisi als besonders attraktive Ziele für Urlaubs- und Städtereisen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/160-000-sitzplaetze-ab-klagenfurt-warum-ryanair-auf-porto/">160.000 Sitzplätze ab Klagenfurt: Warum Ryanair auf Porto und Brindisi setzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/11/160-000-sitzplaetze-ab-klagenfurt-warum-ryanair-auf-porto-un-7045-1024x768.jpg" medium="image" width="640" height="480" />
	</item>
		<item>
		<title>321 Tonnen Gold in einem Quartal: Warum Notenbanken trotz fallendem Preis zugreifen</title>
		<link>https://fakten.org/notenbanken-goldkaeufe-321-tonnen-trotz-fallendem-preis/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 13:17:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Goldpreis Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Notenbanken Goldkäufe]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralbanken Gold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Goldpreis ist seit Jahresbeginn 2026 um rund 30 % gefallen – trotzdem kaufen Notenbanken so viel Gold wie seit Ende 2024 nicht mehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/notenbanken-goldkaeufe-321-tonnen-trotz-fallendem-preis/">321 Tonnen Gold in einem Quartal: Warum Notenbanken trotz fallendem Preis zugreifen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Notenbanken haben im dritten Quartal 2026 netto <strong>321 Tonnen</strong> Gold gekauft, wie der World Gold Council (WGC) mitteilt. Das ist der höchste Quartalswert seit Ende 2024 – und das, obwohl der Goldpreis zu diesem Zeitpunkt deutlich unter seinem Rekordhoch vom Jahresanfang 2026 lag. Für Sparer, die Gold zur Absicherung halten, zeigt sich damit ein ungewöhnliches Bild: Die größten institutionellen Käufer greifen zu, während der Preis fällt.</p>
<h2>Der Vergleich zeigt ein Plus von 42 Prozent</h2>
<p>Der Goldpreis lag zu diesem Zeitpunkt bei 3.947 US-Dollar je Unze und damit rund 30&nbsp;% unter dem Rekordhoch von 5.600 US-Dollar vom Jahresanfang 2026. Gegenüber dem dritten Quartal 2025 stiegen die Zentralbankkäufe laut WGC um <strong>42&nbsp;%</strong>.</p>
<p>Zu Jahresbeginn 2026 waren die Käufe noch verhalten ausgefallen, zogen im zweiten und dritten Quartal aber deutlich an. Seit Jahresbeginn 2026 summierten sich die Käufe auf <strong>675 Tonnen</strong>, leicht mehr als im Vorjahreszeitraum. Damit liegt das aktuelle Niveau klar über dem Fünfjahresdurchschnitt von 227 Tonnen pro Quartal.</p>
<h2>China und Polen kaufen am meisten</h2>
<p>Größter gemeldeter Käufer im dritten Quartal war China mit <strong>63 Tonnen</strong>, gefolgt von Polen mit 40 Tonnen, wie der WGC ausweist. Die Nachfrage der Notenbanken blieb laut WGC auch im Verhältnis zu anderen Marktteilnehmern stark.</p>
<p>Gleichzeitig verzeichneten Gold-ETFs im dritten Quartal Zuflüsse von 211 Tonnen und erreichten damit ein Rekordniveau bei den Gesamtbeständen. Während institutionelle Käufer zulegten, ging die private Nachfrage nach physischem Gold in Form von Barren und Münzen weltweit zurück: In China stieg sie zwar, in Indien sank sie laut WGC deutlich.</p>
<h2>Was Fachleute erwarten</h2>
<p>Der Goldpreis bewegte sich zuletzt sprunghaft: Er fiel zeitweise auf 3.870 US-Dollar je Unze – den niedrigsten Stand seit Oktober 2025 –, erholte sich kurzzeitig auf 3.970 US-Dollar und notierte danach bei 3.909 US-Dollar.</p>
<p>Die Bank JPMorgan warnt vor weiteren Kursverlusten, hält aber die langfristigen Aussichten für Gold weiterhin für optimistisch. Für Notenbanken scheint der kurzfristige Kursverlauf demnach eine untergeordnete Rolle zu spielen, wenn es um den Aufbau ihrer Reserven geht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/notenbanken-goldkaeufe-321-tonnen-trotz-fallendem-preis/">321 Tonnen Gold in einem Quartal: Warum Notenbanken trotz fallendem Preis zugreifen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/11/321-tonnen-gold-in-einem-quartal-warum-notenbanken-trotz-fal-7043-1024x576.jpg" medium="image" width="640" height="360" />
	</item>
		<item>
		<title>75 Prozent der Gamer warten: Warum ihnen Spielepreise bei Release zu hoch sind</title>
		<link>https://fakten.org/spielepreise-release-gamer-warten-auf-rabatt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 12:57:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Konsolenspiele Preis]]></category>
		<category><![CDATA[Spielepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Videospiele teuer]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/spielepreise-release-gamer-warten-auf-rabatt/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Laut einer Umfrage von G2A.COM warten rund drei von vier Premium-Gamern bewusst, bis die Preise für neue Spiele fallen, statt sie zum Verkaufsstart zu kaufen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/spielepreise-release-gamer-warten-auf-rabatt/">75 Prozent der Gamer warten: Warum ihnen Spielepreise bei Release zu hoch sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Etwa <strong>75&nbsp;%</strong> der Premium-Gamer halten neu veröffentlichte Spiele bei ihrem Verkaufsstart für zu teuer und warten lieber ab, bis die Preise sinken. Das geht aus einer Umfrage von G2A.COM hervor, einem nach eigenen Angaben weltweit größten Marktplatz für digitale Unterhaltung. Für den Alltag vieler Spieler bedeutet das: Der Kauf eines neuen Konsolenspiels zum Start wird zur Ausnahme statt zur Regel.</p>
<p>Premium-Gamer gelten als besonders aktive und ausgabefreudige Käufergruppe, die regelmäßig neue Titel verfolgt. Dass ausgerechnet diese Gruppe mehrheitlich auf Preisreduzierungen wartet, zeigt laut G2A.COM, wie stark das Preisbewusstsein mittlerweile auch bei engagierten Spielern verankert ist.</p>
<h2>Woher die Zahl stammt</h2>
<p>Die Angabe von <strong>75&nbsp;%</strong> stammt aus der aktuellen Erhebung von G2A.COM zum Kaufverhalten von Premium-Gamern, die im November 2026 veröffentlicht wurde. Sie bezieht sich auf das Verhalten beim Kauf von neu veröffentlichten Spielen und bildet damit eine Momentaufnahme des aktuellen Konsumverhaltens ab.</p>
<h2>Warum Gamer beim Kauf abwarten</h2>
<p>Das Abwarten auf Preissenkungen deutet darauf hin, dass sich die Zahlungsbereitschaft vieler Spieler verschoben hat: Der volle Preis zum Verkaufsstart gilt für einen großen Teil der Zielgruppe offenbar nicht mehr als angemessen. G2A.COM führt dieses Verhalten auf ein gestiegenes Preisbewusstsein der Käuferschaft zurück. Spieler, die früher Neuerscheinungen sofort erwarben, verschieben den Kauf demnach bewusst, bis ein Rabatt verfügbar ist.</p>
<p>Dieses Muster betrifft laut der Erhebung insbesondere Premium-Gamer, also Spieler mit überdurchschnittlichem Spiele-Konsum. Dass gerade diese Gruppe wartet, wirkt sich stärker aus als bei Gelegenheitsspielern, weil Premium-Gamer einen größeren Anteil der Verkäufe ausmachen.</p>
<h2>Was das für den Handel bedeuten könnte</h2>
<p>Wartet ein Großteil der aktiven Käuferschaft auf Rabatte, verschiebt sich der Umsatz eines Spiels zeitlich nach hinten: weg vom Verkaufsstart, hin zu späteren Verkaufsphasen mit reduzierten Preisen. G2A.COM positioniert sich dabei selbst als Marktplatz, über den digitale Spiele unterhalb des ursprünglichen Verkaufspreises erhältlich sind.</p>
<p>Für Herausgeber und Plattformen bedeutet ein solches Kaufverhalten, dass der klassische Vollpreis-Start an Bedeutung verlieren könnte, wenn ein erheblicher Teil der Käuferschaft ihn ohnehin nicht zahlen will.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/spielepreise-release-gamer-warten-auf-rabatt/">75 Prozent der Gamer warten: Warum ihnen Spielepreise bei Release zu hoch sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/11/75-prozent-der-gamer-warten-warum-ihnen-spielepreise-bei-rel-7046-1024x682.jpg" medium="image" width="640" height="426" />
	</item>
		<item>
		<title>5,8 % weniger Netzentgelte 2027: Warum Klagenfurt spart, während Kärnten draufzahlt</title>
		<link>https://fakten.org/5-8-prozent-weniger-netzentgelte-2027-warum-klagenfurt-spart/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 12:37:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Netzentgelte 2027]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkosten Kärnten]]></category>
		<category><![CDATA[Stromrechnung Klagenfurt]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/5-8-prozent-weniger-netzentgelte-2027-warum-klagenfurt-spart/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ein durchschnittlicher Haushalt in Klagenfurt soll 2027 rund 24 Euro im Jahr sparen, während im übrigen Kärnten eine Mehrbelastung von bis zu 50 Euro droht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/5-8-prozent-weniger-netzentgelte-2027-warum-klagenfurt-spart/">5,8 % weniger Netzentgelte 2027: Warum Klagenfurt spart, während Kärnten draufzahlt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Netzentgelte 2027 fallen in Österreich regional sehr unterschiedlich aus. Die E-Control Austria hat am 29. Oktober 2026 einen Verordnungsentwurf zur Tarifordnung in Begutachtung geschickt, der für den Netzbereich Klagenfurt eine Senkung des Netznutzungsentgelts um <strong>5,8&nbsp;%</strong> vorsieht.</p>
<p>Ein Haushalt mit einem Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden profitiert laut Energie Klagenfurt von dieser Senkung. Die Energie Klagenfurt ist Tochter der Stadtwerke Klagenfurt AG und unterliegt als Verteilnetzbetreiber der behördlichen Kostenkontrolle.</p>
<p>Die Begutachtungsfrist für die neuen Tarife läuft bis zum 20. November 2026, die endgültigen Werte stehen damit noch nicht fest.</p>
<h2>Kärnten zahlt 2027 bis zu 9,6&nbsp;% mehr</h2>
<p>Während Klagenfurt entlastet wird, sieht der Entwurf für den übrigen Kärntner Netzbereich nach dem bisherigen Berechnungssystem eine Erhöhung der Netzentgelte um <strong>9,6&nbsp;%</strong> vor. Für einen Haushalt mit demselben Jahresverbrauch von 3.500 Kilowattstunden bedeutet das eine zusätzliche Jahresbelastung.</p>
<p>Österreichweit sollen die Netzentgelte nach dem bisherigen System dagegen im Schnitt um 3,6&nbsp;% sinken, Klagenfurt und Kärnten liegen damit an den gegenüberliegenden Enden der Entwicklung.</p>
<h2>Rechenbeispiel</h2>
<p>Für einen Haushalt mit 3.500 Kilowattstunden Jahresverbrauch ergibt sich 2027 nach dem bisherigen Berechnungssystem folgendes Bild: In Klagenfurt sinkt die jährliche Netzkosten-Belastung um etwa 24 Euro, im übrigen Kärnten steigt sie um rund 50 Euro. Zwischen den beiden Netzbereichen liegt damit eine Differenz von etwa <strong>74 Euro</strong> im Jahr, obwohl beide Haushalte denselben Verbrauch haben.</p>
<h2>Warum künftig auch die Leistungsspitze zählt</h2>
<p>Neben dem bisherigen System hat die E-Control einen zweiten Berechnungsweg vorgelegt, der zusätzlich zur verbrauchten Strommenge die gleichzeitig benötigte elektrische Leistung berücksichtigt.</p>
<p>Nach diesem neuen System sollen die Netzentgelte in Kärnten um 4,7&nbsp;% steigen und in Klagenfurt um 3,2&nbsp;% sinken – die Unterschiede fallen damit kleiner aus als im bisherigen Modell. Ziel ist laut E-Control eine verursachungsgerechte Verteilung der Netzkosten, weil Stromnetze auf Leistungsspitzen ausgelegt werden müssen, nicht nur auf die Gesamtmenge an Strom.</p>
<p>Langfristig ist eine Aufteilung der Netzentgelte zwischen Arbeits- und Leistungspreis im Verhältnis 50 zu 50 geplant. Netzbetreiber können selbst entscheiden, wann sie zwischen dem 1. Januar 2027 und spätestens 1. Juli 2028 auf das neue System mit Leistungspreis umstellen. Einen österreichweit einheitlichen Umstellungstermin zu Jahresbeginn 2027 gibt es damit nicht.</p>
<h2>Was die E-Control für Haushalte erwartet</h2>
<p>Für durchschnittliche Haushaltskunden ohne leistungsstarke Geräte erwartet die E-Control kaum Auswirkungen auf die Stromrechnung. Als Beispiel für eine leistungsstarke Anwendung nennt die Behörde den Betrieb einer Sauna. Zusätzlich soll ein Tarif für flexible Strombereitstellung Anreize schaffen, Wärmepumpen zeitversetzt zu betreiben oder Elektroautos verzögert zu laden, wenn im Netz Kapazitäten frei sind.</p>
<p>Die Kostenkontrolle durch die E-Control soll demnach sicherstellen, dass Investitionen und Netzentgelte im Gleichgewicht bleiben.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>18 Milliarden Euro Schaden durch Niedrigwasser: Warum Nachhaltigkeit sich trotzdem rechnet</title>
		<link>https://fakten.org/18-milliarden-euro-schaden-nachhaltigkeit-rendite/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Nov 2026 09:39:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[GreenTech]]></category>
		<category><![CDATA[Kreislaufwirtschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Nachhaltigkeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Niedrigwasser im Jahr 2026 kostet die deutsche Wirtschaft fast 18 Milliarden Euro – ein Beleg dafür, dass Klimaschutz nicht nur Kosten, sondern auch Rendite bringt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Fast <strong>18 Milliarden Euro</strong> Schaden hat das Niedrigwasser im Jahr 2026 der deutschen Wirtschaft laut Wuppertal Institut bereits zugefügt. Die Zahl steht sinnbildlich für eine Debatte, die derzeit im Bundestag geführt wird: Lohnen sich Ausgaben für Klima- und Ressourcenschutz überhaupt, oder sind sie nur ein Kostenfaktor im Haushalt?</p>
<p>Das Wuppertal Institut widerspricht dieser Sichtweise in einem aktuellen Zukunftsimpuls und verweist auf einen wirtschaftlichen Mehrfachnutzen, der über reine Umweltvorteile hinausgeht.</p>
<h2>Woher die Zahl kommt</h2>
<p>Die Schäden gehen auf eine Analyse des Wuppertal Instituts zu den Folgen von Niedrigwasser in deutschen Flüssen im laufenden Jahr zurück. Betroffen sind unter anderem Transport, Industrieproduktion und Energieversorgung, die auf schiffbare Wasserwege angewiesen sind. Das Institut argumentiert, dass solche Schäden ein Beispiel dafür sind, welche Folgekosten ausbleibender Klimaanpassung entstehen können.</p>
<p>Zugleich zeigt das Institut die wirtschaftliche Bedeutung der sogenannten GreenTech-Branche auf: Sie beschäftigt in Deutschland etwa <strong>3,4 Millionen</strong> Erwerbstätige und trägt rund <strong>9&nbsp;%</strong> zur Bruttowertschöpfung bei. Für <strong>8,4&nbsp;%</strong> der deutschen Exporte ist die Branche verantwortlich – eine Größenordnung, die über reine Umweltpolitik hinausweist und direkt mit Arbeitsplätzen und Außenhandel verknüpft ist.</p>
<h2>Der Vergleich mit künftigen Einsparpotenzialen</h2>
<p>Das Wuppertal Institut stellt den aktuellen Schäden mögliche künftige Einsparungen gegenüber. Durch die Energiewende könnten die Importkosten der Europäischen Union für fossile Energieträger bis 2030 um fast <strong>60 Milliarden Euro</strong> pro Jahr sinken, sofern die Umstellung konsequent fortgesetzt wird. Auch bei Rohstoffen zeichnet sich Potenzial ab: Deutsche Unternehmen könnten durch zirkuläre Strategien auf bis zu <strong>40&nbsp;%</strong> ihrer Rohstoffimporte verzichten.</p>
<p>Die Industrie selbst schätzt das zusätzliche Wertschöpfungspotenzial der Kreislaufwirtschaft bis zum Jahr 2045 auf etwa <strong>700 Milliarden Euro</strong>. Diese Zahl bezieht sich auf einen langfristigen Zeitraum und setzt voraus, dass entsprechende Strategien in der Breite umgesetzt werden, was die Quelle als Potenzial und nicht als feststehende Prognose ausweist.</p>
<h2>Warum sich Vorsorge auch im Kleinen auszahlt</h2>
<p>Dass nachhaltige Lösungen wirtschaftlichen Nutzen stiften können, zeigt das Institut auch an einem anschaulichen Beispiel aus dem Straßenverkehr: Ein Lastkraftwagen mit 40 Tonnen Gewicht verschleißt eine Fahrbahn ähnlich stark wie mehrere zehntausend Personenkraftwagen.</p>
<p>Wer den Güterverkehr auf die Schiene verlagert oder Fahrzeuge effizienter auslastet, verringert demnach nicht nur Emissionen, sondern auch Infrastrukturkosten, die letztlich aus öffentlichen Haushalten finanziert werden.</p>
<h2>Was Fachleute erwarten</h2>
<p>Er verweist darauf, dass Versorgungssicherheit, Wettbewerbsfähigkeit und Gesundheitsgewinne als Teil der Rendite nachhaltiger Investitionen mitgedacht werden müssten, nicht nur die unmittelbaren Kosten.</p>
<p>Der Wissenschaftliche Wuppertaler Nachhaltigkeitskongress widmet sich am 4. November 2026 genau diesem Thema der Multiple Benefits. Der Zeitpunkt ist kein Zufall: Der Deutsche Bundestag entscheidet am 27. November 2026 endgültig über den Haushalt für das kommende Jahr, in dem auch Mittel für Klima- und Ressourcenschutz zur Debatte stehen.</p>
<h2>Zusammenfassung in Zahlen</h2>
<ul>
<li>Niedrigwasser 2026 verursacht einen Schaden von fast <strong>18 Milliarden Euro</strong>.</li>
<li>Die GreenTech-Branche beschäftigt <strong>3,4 Millionen</strong> Menschen und erwirtschaftet <strong>9&nbsp;%</strong> der Bruttowertschöpfung sowie <strong>8,4&nbsp;%</strong> der Exporte.</li>
<li>Die Energiewende könnte die EU-Importkosten für fossile Energie bis 2030 um fast <strong>60 Milliarden Euro</strong> jährlich senken.</li>
<li>Zirkuläre Strategien könnten deutschen Unternehmen bis zu <strong>40&nbsp;%</strong> ihrer Rohstoffimporte ersparen.</li>
<li>Die Kreislaufwirtschaft birgt bis 2045 ein geschätztes Wertschöpfungspotenzial von rund <strong>700 Milliarden Euro</strong>.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>15 Unternehmen fördern Fleischerzeugnisse-Forschung: Warum Nitrit seit 2025 strenger reguliert wird</title>
		<link>https://fakten.org/15-unternehmen-foerdern-fleischerzeugnisse-forschung-warum-nitrit-seit-2025/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 14:49:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[CORNET]]></category>
		<category><![CDATA[Fleischerzeugnisse]]></category>
		<category><![CDATA[Nitrit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seit Oktober 2025 gelten in der EU niedrigere Grenzwerte für Nitrit und Nitrat in Fleischerzeugnissen – ein Forschungsprojekt mit 15 beteiligten Unternehmen sucht nun nach Wegen, Sicherheit und Geschmack trotzdem zu erhalten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Oktober 2025 gelten in der EU strengere Vorgaben für Nitrit und Nitrat in Fleischerzeugnissen. Die zulässigen Zugabemengen wurden abgesenkt, erstmals gibt es zudem Höchstmengen für Restgehalte im fertigen Produkt. Ein Forschungsprojekt deutscher und belgischer Teams untersucht nun, wie sich diese Stoffe weiter reduzieren lassen, ohne Qualität und Sicherheit von Wurst, Schinken und anderen Fleischerzeugnissen zu gefährden.</p>
<p>Nitrit und Nitrat sind in der Fleischverarbeitung keine beliebigen Zusatzstoffe: Sie wirken antioxidativ und hemmen das Wachstum von Clostridium botulinum, einem gefährlichen Bakterium. Unter bestimmten Umständen bilden sich aus Nitrit jedoch Nitrosamine, denen ein krebserregendes Potenzial zugeschrieben wird.</p>
<p>Auch Nitrat selbst bleibt nicht unverändert: Im Produkt wie im Körper wandeln Mikroorganismen es in Nitrit um. Genau in diesem Spannungsfeld zwischen Sicherheit, Haltbarkeit und Gesundheitsrisiko setzt die neue Forschung an.</p>
<h2>Warum wird gerade jetzt an Nitrit und Nitrat geforscht?</h2>
<p>Die im Oktober 2025 in Kraft getretenen Vorgaben zwingen Hersteller, mit weniger Nitrit und Nitrat auszukommen als zuvor. Das Forschungsprojekt wird im Rahmen der transnationalen Fördervariante CORNET koordiniert und durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.</p>
<p>Ziel ist es laut Projektbeschreibung, Lösungen zu finden, die Reduktionen deutlich unterhalb der heute zulässigen Höchstmengen ermöglichen – also über die gesetzlichen Mindestanforderungen hinausgehen.</p>
<p>Begleitet wird das Projekt von <strong>15 Unternehmen</strong> im Projektbegleitenden Ausschuss. Neun davon sind kleine und mittelständische Betriebe, für die veränderte Rezepturen und Produktionsprozesse besonders aufwendig umzusetzen sind. Ihre Beteiligung zeigt, wie unmittelbar die neuen Grenzwerte die Praxis in Fleischereien und Wurstfabriken betreffen.</p>
<h2>Was untersuchen die Forschungsteams genau?</h2>
<p>Im Mittelpunkt steht die Frage, wie sich geringere Mengen Nitrit und Nitrat auf Farbe, Aroma, Geschmack und mikrobiologische Sicherheit von Fleischerzeugnissen auswirken. Zusätzlich analysiert das Projekt, wie Produktzusammensetzung und Prozessbedingungen die Bildung von Nitrosaminen beeinflussen.</p>
<p>Ein anderer Forschungsstrang beschäftigt sich damit, welche gesundheitlichen Folgen verarbeitete Fleischerzeugnisse während der Verdauung im Magen-Darm-Trakt haben können – also mit den Vorgängen, die erst nach dem Verzehr einsetzen.</p>
<ul>
<li>Geringere Nitrit- und Nitratmengen werden auf Farbe, Aroma und Geschmack geprüft.</li>
<li>Die mikrobiologische Sicherheit, insbesondere gegenüber Clostridium botulinum, steht im Fokus.</li>
<li>Produktzusammensetzung und Prozessbedingungen werden auf ihren Einfluss auf Nitrosamine untersucht.</li>
<li>Gesundheitliche Effekte während der Verdauung werden gesondert betrachtet.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/15-unternehmen-foerdern-fleischerzeugnisse-forschung-warum-nitrit-seit-2025/">15 Unternehmen fördern Fleischerzeugnisse-Forschung: Warum Nitrit seit 2025 strenger reguliert wird</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/11/15-unternehmen-foerdern-fleischerzeugnisse-forschung-warum-n-6624-1024x658.jpg" medium="image" width="640" height="411" />
	</item>
		<item>
		<title>Bis zu 20 % höhere Ryanair-Ticketpreise: Warum Kerosinkosten den Sparkurs erzwingen</title>
		<link>https://fakten.org/ryanair-ticketpreise-20-prozent-kerosinkosten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 13:09:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Kerosinkosten]]></category>
		<category><![CDATA[Ryanair]]></category>
		<category><![CDATA[Ticketpreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/ryanair-ticketpreise-20-prozent-kerosinkosten/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Finanzvorstand rechnet im kommenden Jahr mit rund zwei Milliarden Euro höheren Kerosinkosten – ein Sparprogramm mit Lohnstopps soll die Folgen abfedern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/ryanair-ticketpreise-20-prozent-kerosinkosten/">Bis zu 20 % höhere Ryanair-Ticketpreise: Warum Kerosinkosten den Sparkurs erzwingen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ryanair erwägt nach eigenen Angaben Ticketpreiserhöhungen von bis zu <strong>20&nbsp;%</strong>. Grund sind stark steigende Kerosinkosten, die den Gewinn des Unternehmens belasten.</p>
<h2>Gewinn bricht ein</h2>
<p>Im zweiten Geschäftsquartal, das die Monate Juli bis September umfasst, sank der Gewinn nach Steuern bei Ryanair um <strong>6&nbsp;%</strong> auf 1,6 Milliarden Euro. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2026/27 fiel der Gewinn sogar um <strong>15&nbsp;%</strong>. Als Ursache nennt das Unternehmen vor allem die hohen Kerosinkosten im Zusammenhang mit dem Nahost-Konflikt.</p>
<h2>Teure Spätbuchungen</h2>
<p>Der Nahost-Konflikt hat Reisende verunsichert und zu späteren, kurzfristigeren Buchungen geführt. Diese Zurückhaltung drückte zusätzlich auf die Ticketpreise, da Kunden ihre Flüge erst kurz vor dem Reisetermin buchten statt wie üblich im Voraus. Für Ryanair bedeutete das in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres niedrigere Erlöse je verkauftem Ticket.</p>
<h2>Sparprogramm geplant</h2>
<p>Um die steigenden Kosten auszugleichen, plant Ryanair ein umfassendes Kostensenkungsprogramm.</p>
<p>Das Unternehmen prüft zudem, die Personalbesetzung an Bord anzupassen und stärker auf künstliche Intelligenz zu setzen, wobei europäische Vorschriften weiterhin eine Mindestzahl an Flugbegleitern je Sitzplatzzahl vorschreiben.</p>
<p>Ryanair hat nach eigenen Angaben in der Vergangenheit bereits Kapazitäten an Flughafen-Standorten abgezogen, wenn Gebühren und Abgaben aus Sicht des Unternehmens zu hoch ausfielen. Sorahan geht davon aus, dass das Ölpreisniveau auch in den kommenden zwölf Monaten hoch bleibt.</p>
<h2>Teurere Tickets 2027</h2>
<p>Trotz der angespannten Kostenlage kündigte das Unternehmen zugleich einen Aktienrückkauf im Umfang von 800 Millionen Euro an.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>130 Euro Reparaturbonus: Warum die Geräte-Retter-Prämie Ende 2026 ausläuft</title>
		<link>https://fakten.org/reparaturbonus-130-euro-geraete-retter-praemie/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 09:17:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Förderung]]></category>
		<category><![CDATA[Geräte-Retter-Prämie]]></category>
		<category><![CDATA[Reparaturbonus]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/reparaturbonus-130-euro-geraete-retter-praemie/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Förderung deckt die Hälfte der Reparaturkosten, doch ab 2027 stellt die Regierung dafür kein Budget mehr bereit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/reparaturbonus-130-euro-geraete-retter-praemie/">130 Euro Reparaturbonus: Warum die Geräte-Retter-Prämie Ende 2026 ausläuft</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Reparaturbonus mit bis zu <strong>130 Euro</strong> pro Gerät endet zum Jahresende 2026. Wer ein defektes Elektrogerät reparieren lassen will, sollte die Förderung noch dieses Jahr beantragen.</p>
<h2>130 Euro sind die Obergrenze je Reparatur</h2>
<p>Die sogenannte Geräte-Retter-Prämie übernimmt die Hälfte der Reparaturkosten eines Elektrogeräts. Ein Kostenvoranschlag wird mit bis zu <strong>30 Euro</strong> gefördert, die anschließende Reparatur beim gleichen Betrieb zusätzlich mit bis zu <strong>100 Euro</strong>. Das Programm startete am 12. Januar 2026 als Nachfolger des früheren Reparaturbonus, ein ausgestellter Bon bleibt laut Förderbedingungen drei Wochen gültig.</p>
<h2>Der alte Reparaturbonus zahlte bis zu 200 Euro</h2>
<p>Im Vergleich zum Vorgängerprogramm ist die neue Prämie günstiger kalkuliert: Der frühere Reparaturbonus gewährte noch bis zu <strong>200 Euro</strong> je Gerät. Zudem wurde der Kreis der förderfähigen Geräte verkleinert.</p>
<p>Fahrräder und E-Bikes, die beim alten Bonus noch förderfähig waren, fallen unter der neuen Prämie ebenso weg wie Wellness- und Unterhaltungsgeräte, etwa Massagesessel oder Karaokeanlagen. Auch Smartphones, Fahrzeuge und fest verbaute Haushaltsgeräte sind ausgeschlossen.</p>
<h2>Budgetkonsolidierung gilt als Grund für das Ende</h2>
<p>Als Grund für das Auslaufen nennt das Umweltministerium die Budgetkonsolidierung. Nach Angaben der Wirtschaftskammer stellt die Regierung ab 2027 keine Budgetmittel mehr für die Prämie bereit. Für das Jahr 2026 standen rund <strong>30 Millionen Euro</strong> zur Verfügung, von denen bis Ende Juni 2026 bereits <strong>11,6 Millionen Euro</strong> abgerufen waren.</p>
<p>Bis Mai 2026 waren demnach rund 97.600 Bons eingelöst worden.</p>
<h2>Rechenbeispiel: Was eine Reparatur für 260 Euro kostet</h2>
<p>Bei einer Reparatur für insgesamt 260 Euro übernimmt die Prämie die Hälfte, also 130 Euro – die maximal mögliche Fördersumme. Der Kunde zahlt in diesem Fall noch 130 Euro selbst. Liegen die Reparaturkosten niedriger, etwa bei 150 Euro, beträgt die Förderung 75 Euro und der Eigenanteil sinkt auf ebenfalls 75 Euro. Oberhalb von 260 Euro bleibt die Förderung stets bei 130 Euro gedeckelt, der restliche Betrag geht vollständig zulasten der Kundschaft.</p>
<h2>Was nach dem Jahresende noch gilt</h2>
<p>Neue Bons lassen sich voraussichtlich noch bis Ende Dezember 2026 generieren. Bereits ausgestellte Gutscheine können laut Umweltministerium auch im Jahr 2027 noch bei teilnehmenden Betrieben eingelöst werden. Derzeit sind rund <strong>2.450 Reparaturbetriebe</strong> in Österreich als Partner registriert.</p>
<p>Am häufigsten zur Reparatur gebracht wurden bislang Kaffeemaschinen, Waschmaschinen, Geschirrspüler, Backöfen und Laptops. Seit dem Start im Januar 2026 wurden auf diesem Weg rund <strong>200.000 Geräte</strong> wieder instand gesetzt.</p>
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]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/11/130-euro-reparaturbonus-warum-die-geraete-retter-praemie-end-6466-1024x682.jpg" medium="image" width="640" height="426" />
	</item>
		<item>
		<title>Tabaksteuer steigt auf 28,77 Cent pro Zigarette: Warum der Bund jetzt vierfach erhöht</title>
		<link>https://fakten.org/tabaksteuer-steigt-auf-28-77-cent-pro-zigarette-warum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Nov 2026 05:41:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Steuererhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Tabaksteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Zigarettenpreise]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/tabaksteuer-steigt-auf-28-77-cent-pro-zigarette-warum/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Bund erhöht die Tabaksteuer vier Jahre lang in Folge – bis 2030 könnte eine Schachtel Zigaretten statt 8,05 Euro rund 11,36 Euro kosten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/tabaksteuer-steigt-auf-28-77-cent-pro-zigarette-warum/">Tabaksteuer steigt auf 28,77 Cent pro Zigarette: Warum der Bund jetzt vierfach erhöht</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Steuersatz für Zigaretten liegt derzeit bei <strong>20,27 Cent</strong> pro Stück. Zum 1. Januar 2027 soll er demnach erstmals steigen und danach bis 2030 in weiteren Jahresschritten zulegen. Eine Packung mit 20 Zigaretten könnte dadurch von durchschnittlich 8,05 Euro auf etwa 11,36 Euro verteuert werden.</p>
<p>Die Bundesregierung hat die Erhöhung am 29. April 2026 als Konsolidierungsmaßnahme beschlossen. Der Finanzausschuss des Bundestags hat den Gesetzentwurf am 5. Oktober 2026 in einer öffentlichen Anhörung beraten, bei der sowohl Gesundheitsverbände als auch Industrievertreter Stellung bezogen.</p>
<h2>Wie stark steigt die Tabaksteuer bis 2030?</h2>
<p>Die Steuer steigt in vier Jahresschritten: 2027 auf 22,21 Cent, 2028 auf 24,21 Cent, 2029 auf 26,39 Cent und 2030 schließlich auf 28,77 Cent pro Zigarette. Die Tabaksteuer pro Packung klettert damit von durchschnittlich 4,05 Euro auf 4,44 Euro bereits zum ersten Schritt 2027. Nach dem ursprünglichen Regierungsentwurf sollten die jährlichen Mehreinnahmen 2027 bei 756 Millionen Euro liegen und bis 2030 auf 3,589 Milliarden Euro wachsen.</p>
<p>Ein Änderungsantrag der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD sieht inzwischen deutlich höhere Beträge vor: 1,523 Milliarden Euro schon im ersten Jahr und insgesamt 11,7 Milliarden Euro zwischen 2027 und 2030.</p>
<p>Auch erhitzter Tabak und Feinschnitt sind betroffen, deren Steuersätze derzeit bei 16,65 Cent pro Stück beziehungsweise 100,76 Euro pro Kilogramm liegen. Die Mehreinnahmen fließen laut Bundesfinanzministerium in den allgemeinen Bundeshaushalt.</p>
<h2>Warum erhöht der Bund die Steuer jetzt so deutlich?</h2>
<p>Das Bundesfinanzministerium nennt zwei Ziele: Haushaltskonsolidierung und den Schutz der öffentlichen Gesundheit durch eine sinkende Raucherquote. Der AOK-Bundesverband führt an, dass täglich etwa 350 Menschen in Deutschland an den Folgen des Rauchens sterben, und sieht deutliche Steuererhöhungen als wirksamste Einzelmaßnahme gegen den Tabakkonsum.</p>
<h2>Wer warnt vor Folgen der Steuererhöhung?</h2>
<p>Nicht alle Beteiligten befürworten die Pläne. Mehrere Verbände haben in der Anhörung konkrete Einwände vorgebracht:</p>
<ul>
<li>Der Bundesverband der Zigarrenindustrie warnt vor einer Verzwanzigfachung der Steuer auf Zigarren und rechnet mit Preiserhöhungen von 50 bis 60&nbsp;%.</li>
<li>Der Verband beschäftigt nach eigener Aussage 1.600 tarifgebundene Mitarbeiter, deren Stellen er in Gefahr sieht.</li>
<li>Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie erwartet, dass die erhofften Mehreinnahmen ausbleiben und stattdessen der Schwarzmarkt profitiert.</li>
<li>Die Deutsche Zoll- und Finanzgewerkschaft weist darauf hin, dass sich in Deutschland bereits ein Tabakschwarzmarkt etabliert hat, der mit organisierter Kriminalität verknüpft ist.</li>
</ul>
<h2>Was bedeutet das für Raucher und Dampfer?</h2>
<p>Auch E-Zigaretten-Liquids sind von der Tabaksteuer betroffen. Seit Januar 2026 liegt der Satz bei 32 Cent pro Milliliter, mit Mehrwertsteuer effektiv bei rund 38 Cent. Das gilt unabhängig davon, ob das Liquid Nikotin enthält, solange es zum Dampfen bestimmt ist. Ein zehn Milliliter fassendes Fläschchen ist dadurch spürbar teurer geworden.</p>
<p>Besonders bei Jugendlichen ist das Dampfen bereits verbreiteter als das klassische Rauchen: Laut Statista konsumiert etwa ein Viertel der befragten 15-jährigen Mädchen und ein Fünftel der gleichaltrigen Jungen E-Zigaretten oder Vapes. Höhere Preise sollen genau diese Gruppe vom Einstieg abhalten.</p>
<p>Wer plant, vor dem nächsten Stichtag noch Vorräte anzulegen, sollte die Ersparnis realistisch einschätzen: Ein Vorratskauf spart pro Schachtel einmalig nur die Differenz von etwa einem Euro gegenüber dem neuen Preis. Mit alter Steuerbanderole gekaufte Produkte werden nachträglich nicht teurer, wenn die Steuer steigt.</p>
<p>Zigaretten bleiben bei kühler, dunkler und trockener Lagerung in Originalverpackung lange haltbar, Liquids verschlossen oft ein bis zwei Jahre. Parallel verhandelt die EU-Kommission seit ihrem Entwurf vom 16. Juli 2025 über eine neue Tabaksteuerrichtlinie mit Mindeststeuervorgaben für alle Mitgliedstaaten und schlägt vor, einen Teil der Einnahmen künftig dem EU-Haushalt zuzuweisen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Zuschlagsbesteuerung 2027: Warum der Bundesrat vor neuer Bürokratie warnt</title>
		<link>https://fakten.org/zuschlagsbesteuerung-2027-warum-der-bundesrat-vor-neuer-buerokratie-warnt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 12:59:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesrat]]></category>
		<category><![CDATA[Steuerreform]]></category>
		<category><![CDATA[Zuschlagsbesteuerung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Bundesrat lehnt Teile der geplanten Steuerreform für Zuschläge ab – aus seiner Sicht würden vor allem Besserverdienende profitieren, während die Bundesregierung an ihrem Entwurf festhält.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Beim Einkommensteuerreformgesetz 2027 gibt es Streit zwischen Bundesrat und Bundesregierung: Es geht um die künftige <strong>Zuschlagsbesteuerung</strong> für Sonntags-, Feiertags- und Nachtarbeit. Der Bundesrat verlangt in seiner Stellungnahme Nachbesserungen, bevor das Gesetz in Kraft tritt.</p>
<p>Im Kern geht es um steuerliche Verbesserungen für Beschäftigte, die an Sonntagen und Feiertagen arbeiten. Die Bundesregierung will diese Zuschläge künftig günstiger besteuern lassen.</p>
<h2>Was der Bundesrat konkret kritisiert</h2>
<p>Nach Einschätzung des Bundesrats entsteht ein Problem, wenn Sonntags- und Feiertagszuschläge anders behandelt werden als Nachtzuschläge. Diese unterschiedliche Behandlung führe zu zusätzlicher Komplexität bei der Berechnung. Besonders bei Nachtarbeit, die auf einen Sonntag oder Feiertag fällt, sieht der Bundesrat einen zusätzlichen Berechnungs- und Bürokratieaufwand entstehen, den Betriebe und Behörden stemmen müssten.</p>
<p>Der zweite Kritikpunkt betrifft die soziale Wirkung der Reform. Der Bundesrat argumentiert, dass von den geplanten Änderungen vor allem Besserverdienende steuerlich profitieren würden. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit unteren und mittleren Einkommen führe die geplante Anhebung des Grundlohns dagegen zu keiner spürbaren steuerlichen Entlastung.</p>
<h2>Was die Bundesregierung dem entgegenhält</h2>
<p>Die Bundesregierung lehnt die Vorschläge des Bundesrats ab oder nimmt sie lediglich zur Kenntnis, ohne den Entwurf entsprechend zu ändern. Zur Begründung verweist die Bundesregierung darauf, dass bereits eine moderate Erhöhung der Zuschlagssätze voraussichtlich nicht unerhebliche Steuermindereinnahmen zur Folge hätte. Damit bleibt der Streit zwischen beiden Verfassungsorganen zunächst ungelöst.</p>
<p>Neben der Zuschlagsbesteuerung fordert der Bundesrat zudem Änderungen bei der steuerlichen Behandlung von Rechenzentren. Dieser Punkt betrifft zwar nicht direkt die Lohnabrechnung von Schichtarbeitern, zeigt aber, dass der Bundesrat den gesamten Gesetzentwurf an mehreren Stellen für überarbeitungsbedürftig hält.</p>
<h2>Wer von den Plänen betroffen wäre</h2>
<p>Betroffen wären grundsätzlich alle Beschäftigten, die regelmäßig Sonntags-, Feiertags- oder Nachtzuschläge erhalten – etwa in der Pflege, im Einzelhandel, in der Gastronomie oder in der Industrie mit Schichtbetrieb. Für sie entscheidet die endgültige Fassung des Gesetzes darüber, wie stark sich ihre Zuschläge künftig steuerlich auswirken.</p>
<ul>
<li>Der Bundesrat fordert Nachbesserungen bei der steuerlichen Behandlung von Sonntags- und Feiertagszuschlägen.</li>
<li>Eine unterschiedliche Behandlung gegenüber Nachtzuschlägen soll laut Bundesrat zusätzliche Komplexität schaffen.</li>
<li>Nach Einschätzung des Bundesrats profitieren vor allem Besserverdienende von der geplanten Reform.</li>
<li>Die Bundesregierung verweist zur Begründung ihrer Ablehnung auf drohende Steuermindereinnahmen.</li>
</ul>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>7 Prozent Plus: Was die Weltbank für Lebensmittelpreise 2027 erwartet</title>
		<link>https://fakten.org/plus-7-prozent-warum-lebensmittelpreise-2027-bank-weiter-steigen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 11:38:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
		<category><![CDATA[Lebensmittelpreise]]></category>
		<category><![CDATA[Weltbank]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach einem Anstieg von rund 10 % im laufenden Jahr rechnet die Weltbank für 2027 mit einem weiteren Plus von 7 % bei Lebensmittelpreisen – getrieben von Krieg, Wetter und hohen Energiekosten.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Weltbank prognostiziert für 2027 einen weiteren Anstieg der <strong>Lebensmittelpreise</strong> um <strong>7&nbsp;%</strong>. Damit steigen die Preise im Supermarkt in Deutschland und Österreich bereits das zweite Jahr in Folge deutlich, nachdem sie im laufenden Jahr 2026 schon um rund <strong>10&nbsp;%</strong> gegenüber dem Vorjahr zugelegt hatten.</p>
<h2>Woher die Zahl stammt</h2>
<p>Die Prognose stammt von der Weltbank, die regelmäßig die globale Entwicklung von Rohstoff-, Energie- und Lebensmittelpreisen beobachtet. Beim Tempo der Teuerung erwartet sie für 2027 demnach eine leichte Abschwächung gegenüber dem laufenden Jahr.</p>
<h2>Energie- und Rohstoffpreise zogen 2026 deutlich an</h2>
<p>Parallel zu den Lebensmitteln verteuerte sich 2026 auch Energie massiv: Die Weltbank rechnet mit einem Anstieg der Energiepreise um knapp ein Drittel gegenüber dem Vorjahr. Die Rohstoffpreise insgesamt sollen im gleichen Zeitraum um 23&nbsp;% gestiegen sein. Für 2027 erwartet die Weltbank dagegen, dass sowohl Energie- als auch Rohstoffpreise insgesamt wieder nachgeben.</p>
<h2>Krieg zwischen USA und Iran als Hauptursache</h2>
<p>Als Hauptgrund für die gestiegenen Energiepreise nennt die Weltbank den Krieg zwischen den USA und dem Iran. Durch den Konflikt brach der Warentransport durch die Straße von Hormus weitgehend ein, und selbst Monate nach Beginn der Kämpfe bewegt sich das Volumen durch diese bedeutende Meerenge deutlich unterhalb des Vorkriegsniveaus.</p>
<p>Daneben führt die Weltbank unterbrochene Getreidelieferungen, widrige Witterungsbedingungen sowie gestiegene Kosten für Kraftstoff und Düngemittel als weitere Ursachen für die fortdauernde Verteuerung von Nahrungsmitteln an.</p>
<h2>Weltbank warnt vor einer möglichen Nahrungsmittelkrise</h2>
<p>Die Prognosen der Weltbank gelten nur, wenn sich die bestehenden Konflikte nicht wesentlich verschärfen und die globalen Lieferketten für Rohstoffe nicht weiter beeinträchtigt werden. Eskaliert der Krieg zwischen USA und Iran weiter oder halten die Schäden an der russischen Ölinfrastruktur an, könnten die Energiepreise nach Einschätzung der Weltbank noch stärker steigen als bisher angenommen.</p>
<p>Auch stärkere Auswirkungen des Wetterphänomens El Niño könnten laut Weltbank eine Nahrungsmittelkrise auslösen. Nach Einschätzung der Weltbank könnte eine solche Entwicklung, vergleichbar mit der Situation zu Beginn der 2010er-Jahre, die Zahl der Menschen in extremer Armut weiter erhöhen.</p>
<p>Aktuell beziffert die Weltbank die Zahl der Menschen in extremer Armut auf etwa <strong>811 Millionen</strong>, wobei als Schwelle ein Lebensstandard von unter drei US-Dollar täglich gilt.</p>
<h2>Was die Zahlen für Verbraucher bedeuten</h2>
<p>Für Haushalte in Deutschland und Österreich bedeutet die Prognose: Die Entlastung an der Supermarktkasse lässt weiter auf sich warten. Selbst wenn Energie- und Rohstoffpreise 2027 wie erwartet nachgeben, bleiben Lebensmittel nach den Zahlen der Weltbank teurer als im Vorjahr – nach einem Plus von rund 10&nbsp;% im Jahr 2026 kommt demnach ein weiteres Plus von 7&nbsp;% hinzu.</p>
<ul>
<li>Lebensmittelpreise 2026: rund 10&nbsp;% Anstieg gegenüber dem Vorjahr.</li>
<li>Lebensmittelpreise 2027: weiteres Plus von 7&nbsp;% laut Weltbank-Prognose.</li>
<li>Energiepreise 2026: Anstieg um etwa ein Drittel, für 2027 wird ein Rückgang erwartet.</li>
<li>Rohstoffpreise 2026: Anstieg um 23&nbsp;%, für 2027 wird ebenfalls ein Rückgang erwartet.</li>
<li>Extreme Armut weltweit: rund 811 Millionen Menschen, definiert als weniger als drei US-Dollar Einkommen pro Tag.</li>
</ul>
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	</item>
		<item>
		<title>Ifo-Preiserwartungen steigen auf 25,9 Punkte: Warum Energiepreise der Treiber sind</title>
		<link>https://fakten.org/ifo-preiserwartungen-steigen-auf-25-9-punkte-warum-energiepreise/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2026 11:18:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[ifo Institut]]></category>
		<category><![CDATA[Inflation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der ifo Preiserwartungsindex kletterte von 23,0 Punkten im September auf 25,9 Punkte im Oktober 2026 – ausgelöst durch kräftig gestiegene Rohöl- und Erdgaspreise.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/ifo-preiserwartungen-steigen-auf-25-9-punkte-warum-energiepreise/">Ifo-Preiserwartungen steigen auf 25,9 Punkte: Warum Energiepreise der Treiber sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Preiserwartungsindex des ifo Instituts ist im Oktober 2026 auf <strong>25,9 Punkte</strong> gestiegen. Damit wollen deutlich mehr Unternehmen in Deutschland ihre Preise anheben als noch im Vormonat. Auslöser sind demnach kräftig gestiegene Energiepreise.</p>
<h2>Der Preiserwartungsindex klettert auf 25,9 Punkte</h2>
<p>Der Index misst, wie viele Unternehmen in den kommenden Monaten höhere Preise verlangen wollen. Im September hatte er noch bei 23,0 Punkten gelegen. Besonders stark zeigte sich die Entwicklung im Verarbeitenden Gewerbe, wo der Index von 22,0 auf 27,2 Punkte stieg.</p>
<h2>Energiepreise erreichen höchstes Niveau seit 2022</h2>
<p>Nach Angaben des ifo Instituts sind Rohöl- und Erdgaspreise in der zweiten Oktoberhälfte 2026 deutlich gestiegen. Die Energie-Rohstoffpreise erreichten in diesem Zeitraum ihr höchstes Niveau seit 2022. Diese Entwicklung gilt dem Institut zufolge als Hauptgrund für den Anstieg der Preiserwartungen in nahezu allen Branchen.</p>
<h2>Branchen reagieren unterschiedlich auf den Preisdruck</h2>
<p>Nicht überall zeigt sich die Entwicklung gleich stark. Im Einzelhandel stieg der Index von 31,5 auf 32,2 Punkte, bei konsumnahen Dienstleistern von 15,1 auf 17,7 Punkte. Im Bauhauptgewerbe gab es dagegen kaum Bewegung: Der Wert lag im Oktober bei 16,1 Punkten und damit nur minimal unter dem Septemberwert von 16,2 Punkten. Bei unternehmensnahen Dienstleistern sank der Index dagegen von 23,4 auf 22,3 Punkte – hier ließ der Preisdruck leicht nach.</p>
<h2>Rechenbeispiel: So groß ist der Sprung bei den Preiserwartungen</h2>
<p>Der Gesamtindex legte von 23,0 auf 25,9 Punkte zu, ein Plus von 2,9 Punkten oder rund 12,6&nbsp;% gegenüber dem Vormonat. Im Verarbeitenden Gewerbe war der Sprung noch deutlicher: Von 22,0 auf 27,2 Punkte entspricht das einem Zuwachs von 5,2 Punkten oder rund 23,6&nbsp;%. Beide Werte stammen aus derselben Erhebung und sind damit direkt vergleichbar.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/ifo-preiserwartungen-steigen-auf-25-9-punkte-warum-energiepreise/">Ifo-Preiserwartungen steigen auf 25,9 Punkte: Warum Energiepreise der Treiber sind</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Österreichs Banken zahlen bis zu 3,6 Prozent Zinsen: Diese Bindung lohnt sich am meisten</title>
		<link>https://fakten.org/3-6-prozent-sparzinsen-zum-weltspartag-warum-die-meisten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 12:42:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Sparzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Weltspartag]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/3-6-prozent-sparzinsen-zum-weltspartag-warum-die-meisten/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Zum Weltspartag locken österreichische Banken mit höheren Sparzinsen – doch nur wer sein Geld fest bindet, bekommt die besten Konditionen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/3-6-prozent-sparzinsen-zum-weltspartag-warum-die-meisten/">Österreichs Banken zahlen bis zu 3,6 Prozent Zinsen: Diese Bindung lohnt sich am meisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum Weltspartag 2026 zeigen sich die <strong>Sparzinsen</strong> in Österreich wieder im Aufwind. Wer sein Erspartes für drei Jahre bindet, erhält im Schnitt rund <strong>2,3&nbsp;%</strong> Zinsen, bei zwei Jahren Bindung sind es etwa <strong>2,1&nbsp;%</strong>. Einzelne Angebote erreichen in der Spitze sogar bis zu 3,6 % Zinsen im Jahr.</p>
<p>Der Anstieg geht vor allem auf die Leitzinserhöhungen der Europäischen Zentralbank im Juni und September 2026 zurück. Die EZB begründet die Schritte mit den wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Kriegs und mit einer durch hohe Spritpreise angetriebenen Inflation in der Eurozone.</p>
<h2>Warum geben Banken die Zinserhöhungen nicht voll weiter?</h2>
<p>Seit dem Ende der Nullzinsphase ab 2022 reichen österreichische Banken höhere Zinssätze nicht automatisch an Sparer weiter. Die Sparzinsen blieben in den vergangenen Jahren deutlich hinter den Kreditzinsen zurück.</p>
<p>Dafür verlangen die Geldhäuser laut Stefan Pichler, Ökonom und Professor an der Wirtschaftsuniversität Wien, einen Risikoaufschlag von rund einem Prozentpunkt.</p>
<h2>Worauf Sparer beim Vergleich achten sollten</h2>
<p>Bei täglich fälligen Einlagen warnt die Arbeiterkammer vor einer Falle: Die beworbenen Zinssätze fallen häufig schon nach drei bis vier Monaten deutlich ab. Wer die Angebote vergleicht, sollte deshalb genau auf die Bindungsfrist und die Laufzeit der beworbenen Konditionen achten. Folgende Punkte sind beim Vergleich entscheidend:</p>
<ul>
<li>Dreijährige Festgelder bringen im Schnitt 2,3&nbsp;% Zinsen.</li>
<li>Zweijährige Festgelder bringen im Schnitt 2,1&nbsp;% Zinsen.</li>
<li>Einzelne Angebote mit zweijähriger Bindung erreichen Spitzenwerte von bis zu 3,6 % Zinsen.</li>
<li>Bei täglich fälligen Einlagen sinken die Zinssätze oft bereits nach drei bis vier Monaten.</li>
</ul>
<p>Neben klassischen Filialbanken werben derzeit auch Neobanken wie Trade Republic aktiv mit ihren Zinskonditionen. Als sichere und konkurrenzfähige Alternative zu klassischen Bankangeboten nennt der Wirtschaftswissenschaftler zudem den österreichischen Bundesschatz.</p>
<h2>Was Fachleute erwarten</h2>
<p>Höhere Zinsen dämpfen gleichzeitig die Nachfrage nach Krediten weiter.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/3-6-prozent-sparzinsen-zum-weltspartag-warum-die-meisten/">Österreichs Banken zahlen bis zu 3,6 Prozent Zinsen: Diese Bindung lohnt sich am meisten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/10/3-6-prozent-sparzinsen-zum-weltspartag-warum-die-meisten-ban-6099-1024x576.jpg" medium="image" width="640" height="360" />
	</item>
		<item>
		<title>3,50 Prozent Zinsen locken Sparer: Warum der Satz oft schon nach vier Monaten einbricht</title>
		<link>https://fakten.org/3-50-prozent-zinsen-locken-sparer-warum-der-satz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2026 08:23:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Festgeld]]></category>
		<category><![CDATA[Sparzinsen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagesgeld]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/3-50-prozent-zinsen-locken-sparer-warum-der-satz/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der AK Sparzinsen-Monitor hat 16 Banken untersucht: Spitzenangebote von bis zu 3,50 Prozent gelten oft nur wenige Monate, danach sinkt der Zinssatz deutlich.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/3-50-prozent-zinsen-locken-sparer-warum-der-satz/">3,50 Prozent Zinsen locken Sparer: Warum der Satz oft schon nach vier Monaten einbricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für täglich verfügbare Sparprodukte reichen die Zinssätze aktuell von 0,001 bis <strong>3,50 Prozent</strong> pro Jahr, wie der AK Sparzinsen-Monitor der Arbeiterkammer bei 16 Banken ermittelt hat. Der Median liegt jedoch nur bei <strong>0,60 Prozent</strong>. Wer genauer hinschaut, erkennt: Die hohen Sparzinsen 2026 gelten fast immer nur für eine begrenzte Zeit.</p>
<p>Hintergrund der steigenden Zinsen ist die Europäische Zentralbank: Sie hat ihren Einlagenzins im September 2026 um 25 Basispunkte auf <strong>2,50 Prozent</strong> angehoben – die erste Anhebung seit fast drei Jahren, beschlossen bereits am 11. Juni 2026.</p>
<p>Grund dafür ist die anhaltende Inflation in der Eurozone, die derzeit bei <strong>3,20 Prozent</strong> liegt und damit über dem Ziel der EZB von etwa 2,00 Prozent. Nach einer solchen Zinsanhebung werden am Markt üblicherweise steigende Sparzinsen erwartet.</p>
<h2>Wie hoch sind die Sparzinsen aktuell wirklich?</h2>
<p>Bei Festgeld zeigt sich laut Raisin ein ähnliches Bild wie bei Tagesgeld: Festgeldzinsen erreichen dort aktuell bis zu <strong>4,25 Prozent</strong> pro Jahr, Tagesgeld liegt bei 3,00 Prozent. Demnach befinden sich vor allem Festgeldanlagen mit einer Laufzeit ab zwei Jahren im Oktober 2026 in einem Aufwärtstrend.</p>
<p>Für sechs Monate liegt der Durchschnittszins demnach bei 2,22 Prozent, für fünf Jahre bei 2,63 Prozent. Die höchsten Sparzinsen bei längerfristigem Festgeld über drei Jahre wurden dagegen bereits im Sommer 2024 erreicht.</p>
<p>Beim AK Sparzinsen-Monitor liegt der Unterschied zwischen kurzen und langen Bindungsfristen gering: Einjähriges Festgeld erreicht maximal 3,00 Prozent, dreijähriges bis zu 3,30 Prozent. Zwischen den besten Angeboten beider Laufzeiten liegen demnach nur 0,3 Prozentpunkte.</p>
<h2>Warum sinken die Sparzinsen nach der Startphase so stark?</h2>
<p>Der Haken liegt in der Befristung der Lockangebote für Neukunden. Mehrere Beispiele aus dem AK Sparzinsen-Monitor zeigen das Muster deutlich:</p>
<ul>
<li>Renault Bank Direkt zahlt Neukunden 3,50 Prozent, allerdings nur vier Monate lang, danach sinkt der Satz auf 2,30 Prozent.</li>
<li>DADAT bietet 3,10 Prozent für drei Monate bis maximal 300.000 Euro, Bestandskunden erhalten anschließend nur noch 2,00 Prozent.</li>
<li>Bank99 lockt mit 3,00 Prozent für drei Monate, danach fällt der Zins für Bestandskunden auf 0,50 Prozent, wovon der Bonuszins von 0,49 Prozent nur bis 31. Oktober 2026 gilt.</li>
<li>Trade Republic zahlt 3,00 Prozent variabel ohne zeitliche Befristung bis maximal 50.000 Euro, Scalable garantiert 2,60 Prozent bis 4. November 2026.</li>
</ul>
<p>Die Arbeiterkammer warnt ausdrücklich davor, dass Top-Angebote mit hohen Sparzinsen oft nur wenige Monate Gültigkeit haben. Viele Banken richten ihre besten Konditionen zudem gezielt an Neukunden statt an Bestandskunden.</p>
<h2>Rechenbeispiel</h2>
<p>Bei Renault Bank Direkt ergibt sich für 10.000 Euro folgende Rechnung: Vier Monate zu 3,50 Prozent bringen rund 117 Euro Zinsen, die restlichen acht Monate zu 2,30 Prozent weitere rund 153 Euro. Über das ganze Jahr gerechnet ergeben sich damit rund 270 Euro, was einem effektiven Zinssatz von etwa 2,70 Prozent entspricht – deutlich weniger als die beworbenen 3,50 Prozent.</p>
<h2>Was Fachleute für die Sparzinsen 2026 erwarten</h2>
<p>Demnach sind für die weitere Entwicklung zwei Szenarien denkbar: Hält die Inflation an, könnte die EZB die Leitzinsen trotz wirtschaftlicher Belastungen hochhalten, was Sparern tendenziell höhere Zinsen sichert. Käme es dagegen zu einer Rezession, könnte die EZB die Leitzinsen senken – mit der Folge niedrigerer Sparzinsen.</p>
<p>Zum Vergleich: Bei Krediten bewegen sich die Zinsen aktuell bei durchschnittlich 7,32 Prozent, im günstigeren Marktsegment bei 6,20 Prozent, nachdem sie im November 2023 mit 8,48 Prozent ihren bisherigen Höchststand erreicht hatten. Bauzinsen liegen derzeit zwischen 3,90 und 4,50 Prozent und passen sich demnach tendenziell langsamer an, weil sie von langfristigen Anleihemärkten abhängen.</p>
<h2>Zusammenfassung in Zahlen</h2>
<ul>
<li>Sparzinsen bei Tagesgeld: zwischen 0,001 und 3,50 Prozent, Median 0,60 Prozent.</li>
<li>Festgeld bei einjähriger Bindung: bis zu 3,00 Prozent, bei dreijähriger Bindung bis zu 3,30 Prozent.</li>
<li>EZB-Einlagenzins nach Anhebung im September 2026: 2,50 Prozent, bei einer Inflation von 3,20 Prozent in der Eurozone.</li>
<li>Effektiver Jahreszins nach Ablauf einer Neukundenaktion wie bei Renault Bank Direkt: rund 2,70 Prozent statt der beworbenen 3,50 Prozent.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/3-50-prozent-zinsen-locken-sparer-warum-der-satz/">3,50 Prozent Zinsen locken Sparer: Warum der Satz oft schon nach vier Monaten einbricht</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/10/3-50-prozent-zinsen-locken-sparer-warum-der-satz-oft-schon-n-5949-1024x670.jpg" medium="image" width="640" height="419" />
	</item>
		<item>
		<title>27 Millionen Euro für Grazer Trinkwasser: Warum die 75 Jahre alte Leitung weichen muss</title>
		<link>https://fakten.org/27-millionen-euro-fuer-grazer-trinkwasser-warum-die-75/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 09:38:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Infrastruktur Investition]]></category>
		<category><![CDATA[Trinkwasser Graz]]></category>
		<category><![CDATA[Wassergebühren Graz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/27-millionen-euro-fuer-grazer-trinkwasser-warum-die-75/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit 21. Oktober 2026 fließt Grazer Trinkwasser durch einen neuen Leitungsabschnitt, der in Spitzenzeiten bis zu 50 % des städtischen Wasserbedarfs decken kann.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/27-millionen-euro-fuer-grazer-trinkwasser-warum-die-75/">27 Millionen Euro für Grazer Trinkwasser: Warum die 75 Jahre alte Leitung weichen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Für das Trinkwasser in Graz hat die Holding Graz ein Großprojekt gestartet: Insgesamt <strong>27 Millionen Euro</strong> fließen in die Erneuerung der zentralen Transportleitung TL700, die das Wasserwerk Feldkirchen mit dem Stadtgebiet verbindet. Ein zentraler Bauabschnitt ist bereits in Betrieb.</p>
<h2>Die Zahl im Detail</h2>
<p>Die TL700 ist <strong>6,8 Kilometer</strong> lang und hat einen Durchmesser von 700 Millimetern. Über diese Leitung werden im Durchschnitt <strong>15&nbsp;%</strong> des täglichen Grazer Wasserbedarfs gedeckt. In Spitzenzeiten oder wenn andere Versorgungswege ausfallen, kann der Anteil auf bis zu <strong>50&nbsp;%</strong> steigen.</p>
<h2>Alte Leitung am Limit</h2>
<p>Verlegt wurde die bestehende Leitung schon im Jahr 1950, sie steht damit seit über 75 Jahren im Einsatz.</p>
<h2>Der Baufortschritt</h2>
<p>Der erste Bauabschnitt zwischen Karlauergürtel und Gasrohrsteg wurde bereits 2025 verlegt und in Betrieb genommen; er umfasste rund die Hälfte der neuen Leitung. Die Strecke zwischen Gasrohrsteg und dem Wasserwerk Feldkirchen war Mitte Oktober 2026 baulich abgeschlossen und ging am 21. Oktober 2026 in Betrieb. Zusätzlich entstand zwischen 7. April und 3. Juli 2026 eine DN-300-Verbindungsleitung zwischen Puntigamer Brücke und Puchstraße.</p>
<h2>Mehr als nur Wasser</h2>
<p>Im Rahmen der Baumaßnahmen kamen rund 6.800 Meter neue Transportleitungen sowie weitere 1.300 Meter an Versorgungsleitungen in den Boden, ergänzt durch etwa 5.000 Meter Leerverrohrungen, die später Daten- und Stromkabel aufnehmen sollen. Gleichzeitig wurden eine 4,5 Kilometer lange Stromtrasse mit 20 kV, eine 3,3 Kilometer lange Glasfaserleitung und eine 3,5 Kilometer lange Beleuchtungstrasse mit etwa 120 neuen Mastfundamenten errichtet.</p>
<p>Beim Material setzt die Holding Graz vollständig auf Recycling: Die neuen Rohre bestehen komplett daraus, während rund 250 Tonnen Gussmaterial der alten Leitung wiederverwendet werden sollen. Für die neue Trasse mussten zudem etwa 80 Bäume weichen, im Gegenzug sind 190 neue Pflanzungen geplant.</p>
<p>Weitere Arbeiten betreffen zusätzliche Stromkabel für das Wasserwerk, damit dieses auch bei Stromausfällen versorgt bleibt; die bauliche Fertigstellung des Gesamtprojekts ist für Sommer 2027 geplant.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/27-millionen-euro-fuer-grazer-trinkwasser-warum-die-75/">27 Millionen Euro für Grazer Trinkwasser: Warum die 75 Jahre alte Leitung weichen muss</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/10/27-millionen-euro-fuer-grazer-trinkwasser-warum-die-75-jahre-5763-1024x682.jpg" medium="image" width="640" height="426" />
	</item>
		<item>
		<title>24 von 25 Semmeln überzeugen im Semmel-Test: Warum ausgerechnet die Hofer-Backbox durchfällt</title>
		<link>https://fakten.org/24-von-25-semmeln-ueberzeugen-im-semmel-test-warum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2026 08:58:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Kaisersemmel]]></category>
		<category><![CDATA[Semmel-Test]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Verein für Konsumenteninformation und die AMA Marketing haben 25 Kaisersemmeln geprüft – nur ein Produkt fiel durch, dafür lag der Salzgehalt im Schnitt deutlich über den Herstellerangaben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/24-von-25-semmeln-ueberzeugen-im-semmel-test-warum/">24 von 25 Semmeln überzeugen im Semmel-Test: Warum ausgerechnet die Hofer-Backbox durchfällt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine neue Untersuchung des Vereins für Konsumenteninformation (VKI) gemeinsam mit der AMA Marketing kommt zu folgendem Ergebnis: Von 25 geprüften Kaisersemmeln aus Bäckereien und Supermärkten in Wien und Niederösterreich schnitt die große Mehrheit mit gut oder sehr gut ab.</p>
<p>Nur eine Semmel fiel in der Bewertung spürbar ab. Untersucht wurden unter anderem Gewicht, Salzgehalt, mikrobielle Belastung und Schimmelpilzgifte im Labor, ergänzt durch eine sensorische Prüfung von Fachleuten und Konsumenten sowie eine Bewertung, wie transparent die Produktangaben ausfielen.</p>
<h2>Zwölf Mal sehr gut, zwölf Mal gut</h2>
<p>Von den 25 getesteten Semmeln erreichten <strong>zwölf</strong> die Bestnote sehr gut, weitere <strong>zwölf</strong> die Note gut. Nur ein einziges Produkt verfehlte eine gute Bewertung: die Hofer-Backbox-Kaisersemmel.</p>
<h2>Warum die Hofer-Backbox als einzige durchfiel</h2>
<p>Bei der Hofer-Backbox-Kaisersemmel kritisierten die Tester Konsistenz und Aroma. Der Biss wurde als zäh und trocken beschrieben, zudem fielen säuerliche, leicht alkoholische oder fremdartige Noten auf. Damit war sie laut VKI und AMA Marketing das einzige der 25 Produkte, das kein gut oder sehr gut erreichte.</p>
<h2>Salzgehalt liegt im Schnitt 13&nbsp;% über den Angaben</h2>
<p>Ein zweiter Befund betrifft den Salzgehalt: Im Labor gemessene Werte lagen im Durchschnitt rund <strong>13&nbsp;%</strong> über den Angaben der Hersteller. Bei einem der geprüften Produkte fiel die Differenz mit fast <strong>60&nbsp;%</strong> besonders deutlich aus.</p>
<p>Pro 100 Gramm Gebäck stecken in den getesteten Semmeln durchschnittlich etwa 1,6 Gramm Salz, was bei einer einzelnen Semmel ungefähr einem Gramm entspricht. Das deckt bereits rund 20&nbsp;% der von der Weltgesundheitsorganisation empfohlenen maximalen Tagesmenge Salz für Erwachsene.</p>
<p>Diese Abweichungen betreffen die Deklaration, nicht die Sicherheit: Die gemessenen Werte bei Schimmelpilzgiften und Keimen lagen in allen Fällen unauffällig unter den Grenzwerten. Die Lücke zeigt sich vor allem bei der Genauigkeit der Herstellerangaben zum Salzgehalt.</p>
<h2>Herkunft und Gütesiegel: Was die Hersteller angeben</h2>
<p>Der VKI erhielt von 24 kontaktierten Herstellern Antworten; sämtliche Rückmeldungen bestätigten die Verwendung von Mehl aus heimischem Getreide sowie eine Produktion innerhalb Österreichs. Die Bäckerei Öfferl beantwortete die Herkunftsanfrage dagegen nicht. Neun von 25 Semmeln tragen das AMA-Gütesiegel oder AMA-Biosiegel, das laut AMA Marketing garantiert, dass Getreide, Anbau, Ernte, Lagerung und Verarbeitung aus Österreich stammen.</p>
<p>Beim Thema Transparenz sehen VKI und AMA Marketing noch Luft nach oben: In Supermärkten lassen sich Zutatenlisten meist einfacher einsehen als in Bäckereien, während bei manchen Supermarkt-Backboxen entsprechende Angaben nur per QR-Code abrufbar sind. Zudem fehlen bei manchen Produkten Angaben zum Stückgewicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/24-von-25-semmeln-ueberzeugen-im-semmel-test-warum/">24 von 25 Semmeln überzeugen im Semmel-Test: Warum ausgerechnet die Hofer-Backbox durchfällt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>35 Märkte für Galdermas Zornesfalten-Mittel: Warum China erst jetzt zustimmt</title>
		<link>https://fakten.org/35-maerkte-fuer-galdermas-zornesfalten-mittel-warum-china-erst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 11:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Botox]]></category>
		<category><![CDATA[Galderma]]></category>
		<category><![CDATA[Zornesfalten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Relfydess bringt die Schweizer Firma Galderma erstmals ein gebrauchsfertiges, flüssiges Mittel gegen Zornesfalten nach China - nach Zulassungen in dutzenden Märkten weltweit.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/35-maerkte-fuer-galdermas-zornesfalten-mittel-warum-china-erst/">35 Märkte für Galdermas Zornesfalten-Mittel: Warum China erst jetzt zustimmt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Markteintritt in Fernost: Galderma erhält China-Zulassung für Relfydess</h2>
<p>Grünes Licht für eine kosmetische Innovation: Die chinesische Arzneimittelbehörde NMPA hat dem Schweizer Kosmetik- und Dermatologiekonzern Galderma die Zulassung für das innovative Faltenpräparat Relfydess erteilt. Das Mittel ist für die temporäre Reduzierung von moderaten bis ausgeprägten Zornesfalten bei Erwachsenen bestimmt. Als sogenannter Neuromodulator basiert es auf einem Wirkmechanismus, wie er auch von klassischen Botulinumtoxin-Produkten bekannt ist. Für den chinesischen Markt bedeutet die Entscheidung ein echtes Novum: Erstmals wurde dort ein Präparat zugelassen, das auf der wegweisenden PEARL-Technologie basiert.</p>
<p>Der entscheidende Vorteil der Neuentwicklung liegt in der klinischen Anwendung: Relfydess kommt als erster und bislang einziger flüssiger Neuromodulator komplett gebrauchsfertig in den Handel. Medizinische Fachkräfte müssen die Substanz vor der Injektion nicht mehr manuell mit Kochsalzlösung anmischen, sondern können sie direkt nach exaktem Volumen dosieren. Nach der erfolgreichen behördlichen Freigabe plant das Unternehmen nun die zeitnahe Einführung des Produkts auf dem chinesischen Wachstumsmarkt.</p>
<h2>Globale Expansion und starke Studienlage</h2>
<p>Die Zulassung in China markiert einen weiteren bedeutenden Meilenstein für die internationale Wachstumsstrategie des Unternehmens. Vor diesem Schritt wurde Relfydess bereits in mehr als 35 internationalen Märkten erfolgreich zugelassen und eingeführt – darunter in wichtigen Wirtschaftsräumen wie der Europäischen Union, Australien sowie dem Vereinigten Königreich. Galderma sieht in dem aktuellen Markteintritt einen wesentlichen Hebel, um seine Marktposition im Bereich der injizierbaren Ästhetikprodukte innerhalb der Asien-Pazifik-Region signifikant auszubauen.</p>
<p>Die behördliche Freigabe basiert auf einem soliden wissenschaftlichen Fundament. Neben einer spezifisch in China durchgeführten Phase-III-Studie dienten die weltweiten klinischen READY-Untersuchungen mit über 2.300 Probanden als Genehmigungsgrundlage. Die Studienergebnisse unterstreichen die hohe Effektivität des Mittels: Rund 39 % der Anwender verzeichneten bereits innerhalb der ersten 24 Stunden nach der Injektion eine erste optische Besserung. Darüber hinaus blieb die Reduzierung der Faltenintensität bei bis zu 75 % der Patienten über ein halbes Jahr hinweg stabil.</p>
<h2>Hohe Nachfrage und europäische Präzisionsfertigung</h2>
<p>Eine flankierende Marktuntersuchung unter chinesischen Konsumenten verdeutlicht das enorme Marktpotenzial für Faltenkorrekturen. Die überwältigende Mehrheit der Befragten plant demnach, entsprechende Behandlungen fortzuführen oder das persönliche Kontingent sogar auszuweiten. Für rund 88 % der Umfrageteilnehmer rangiert ein ästhetisch unaufdringliches, natürliches Resultat unter den Top-3-Kriterien. Zudem bewerten 86 % der Patienten eine verlässliche Wirkungsdauer von bis zu einem halben Jahr als einen der maßgeblichen Produktvorteile.</p>
<p>Die gesamte Erforschung, Entwicklung und Produktion von Relfydess erfolgt unter strengen Qualitätsstandards im schwedischen Uppsala, dem globalen Kompetenzzentrum für ästhetische Dermatologie von Galderma. Führende Dermatologen betonen in diesem Zusammenhang die Bedeutung innovativer Herstellungsverfahren für die Praxis, da gebrauchsfertige Formulierungen sowohl die Anwendungssicherheit im klinischen Alltag erhöhen als auch Behandlungsabläufe spürbar beschleunigen.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>125 Hektar Luxus: Warum Baccarat sein erstes Hotel im Indischen Ozean mit Adriana Lima bewirbt</title>
		<link>https://fakten.org/125-hektar-luxus-warum-baccarat-sein-erstes-hotel-im/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 10:26:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Adriana Lima Kampagne]]></category>
		<category><![CDATA[Baccarat Hotel Malediven]]></category>
		<category><![CDATA[Luxushotel Malediven]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit Model Adriana Lima und Fotograf Russell James startet eine neue Kampagne für ein Luxusprojekt mit 62 Residenzen und 50 Villen auf fünf Inseln.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/125-hektar-luxus-warum-baccarat-sein-erstes-hotel-im/">125 Hektar Luxus: Warum Baccarat sein erstes Hotel im Indischen Ozean mit Adriana Lima bewirbt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Baccarat Hotel &amp; Residences Maldives</strong> lässt seine neue Werbekampagne von Fotograf Russell James inszenieren und setzt dabei auf Model Adriana Lima. Die Anlage ist nach Angaben des Unternehmens die erste Baccarat-Marke im Indischen Ozean und umfasst insgesamt 62 schlüsselfertige Residenzen sowie 50 Villen.</p>
<p>Das Projekt erstreckt sich über fünf Inseln und 125 Hektar im South Malé Atoll. Damit positioniert sich die französische Kristallmarke, die auf eine mehr als 250 Jahre alte handwerkliche Tradition zurückblickt, erstmals mit einem eigenen Wohnprojekt in dieser Region.</p>
<h2>Wie groß ist das Projekt in Zahlen?</h2>
<p>Die Einrichtung wird von Starwood Hotels verwaltet, das Haus Baccarat bringt seine Tradition als Namensgeber ein.</p>
<p>Gestaltet wurde das Projekt von mehreren international bekannten Designbüros, darunter 1508 London, HKS, L&#8217;Observatoire International und Marcel Wanders.</p>
<h2>Was unterscheidet die Residenzen voneinander?</h2>
<p>Die einzelnen Residenzen verfügen über zwei bis fünf Schlafzimmer und jeweils einen privaten Infinity-Pool mit 20 Metern Länge. Neu im Angebot sind sogenannte Golf-Residences: fünf Häuser gruppieren sich um einen privaten, neunlöchrigen Golfplatz, den ersten seiner Art auf den Malediven.</p>
<ul>
<li>Fünf Golf-Residences liegen an einem privaten Neun-Loch-Platz.</li>
<li>Sieben Fachrestaurants werden von Michelin-Stern-Köchen geleitet.</li>
</ul>
<h2>Wer steht hinter der Kampagne mit Adriana Lima?</h2>
<p>Die Bilder stammen von Russell James, der international für seine Modefotografie bekannt ist. Er beschreibt die Zusammenarbeit als eine der authentischsten und stimmigsten Fotoserien, die er bislang erstellt habe, und begründet das mit dem Zusammenspiel aus Adriana Limas Auftritt und der Kulisse der Malediven. Die Kampagne soll nach Angaben des Unternehmens die Lebensweise als Eigentümer einer solchen Residenz vermitteln.</p>
<p class="bildhinweis">Bild: Symbolbild, KI-erzeugt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/125-hektar-luxus-warum-baccarat-sein-erstes-hotel-im/">125 Hektar Luxus: Warum Baccarat sein erstes Hotel im Indischen Ozean mit Adriana Lima bewirbt</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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	</item>
		<item>
		<title>Pendler zahlen mehr: Was Klimaticket und Vignette 2027 künftig kosten</title>
		<link>https://fakten.org/1-428-euro-fuer-das-klimaticket-2027-warum-die/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2026 07:38:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Klimaticket]]></category>
		<category><![CDATA[Preiserhöhung]]></category>
		<category><![CDATA[Vignette]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Pkw-Vignette kostet ab 2027 rund 109 Euro, ursprünglich war sogar eine Erhöhung um 3,6 % geplant.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/1-428-euro-fuer-das-klimaticket-2027-warum-die/">Pendler zahlen mehr: Was Klimaticket und Vignette 2027 künftig kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Beide Preise erhöhen sich um 2&nbsp;% , deutlich weniger als ursprünglich mit 3,6&nbsp;% geplant.</p>
<p>Damit setzt die Bundesregierung eine Grenze, die sie selbst als Gebührenbremse bezeichnet. Betroffen sind Pendler, Autofahrer und alle, die öffentliche Verkehrsmittel österreichweit nutzen.</p>
<h2>Woher stammt die Erhöhung um 2 Prozent?</h2>
<p>Bereits im Herbst 2025 einigte sich die Regierung darauf, Gebühren und Abgaben im Einflussbereich des Bundes nur maßvoll zu erhöhen. Mit dieser Bremse soll die Teuerung unterhalb der Marke von zwei Prozent gehalten werden. Minister Hanke erklärt dazu, man wolle die Haushalte der Bürger damit nicht zusätzlich belasten.</p>
<p>Ohne diese Vereinbarung wäre laut Bundesregierung eine Erhöhung um 3,6&nbsp;% möglich gewesen – ein Wert, der der aktuellen Inflationsrate von 3,6&nbsp;% entspricht.</p>
<h2>Wie teuer werden Klimaticket und Vignette ab 2027?</h2>
<p>Das KlimaTicket Ö Classic kostet 2026 noch 1.400 Euro im Jahr. Bei einer Erhöhung um 2&nbsp;% steigt der Preis rechnerisch um 28 Euro auf 1.428 Euro. Das ermäßigte Klimaticket für Jugendliche, Senioren und Menschen mit Behinderung liegt derzeit bei 1.050 Euro und würde 2027 auf 1.071 Euro steigen.</p>
<p>Bei der Vignette fällt der Aufschlag kleiner aus: Die Pkw-Jahresvignette kostet aktuell 106,80 Euro, 2027 würden daraus rechnerisch 108,94 Euro, also rund 109 Euro. Die Motorrad-Jahresvignette steigt von 42,70 Euro auf 43,55 Euro. Ab 2027 fällt zudem die klassische Klebevignette weg: Sie wird durch eine digitale Vignette ersetzt, die direkt mit dem Fahrzeugkennzeichen verknüpft ist.</p>
<h2>Warum liegt der neue Klimaticket-Preis unter den ursprünglichen Plänen?</h2>
<p>Seit der Einführung im Oktober 2021 hat sich der Klimaticket-Preis mehrfach erhöht: von 1.095 Euro über 1.179,30 Euro Anfang 2025 und 1.300 Euro im August 2025 bis zu 1.400 Euro Anfang 2026. Insgesamt ist das Ticket damit um etwa 333 Euro oder rund 30&nbsp;% teurer geworden als bei seiner Einführung.</p>
<p>Die Anzahl der landesweit gültigen Klimatickets nahm von Ende 2024 bis November 2025 geringfügig ab. Vor diesem Hintergrund erklärt sich, warum die Regierung bei der Erhöhung für 2027 bewusst unter dem ursprünglich diskutierten Wert von 3,6&nbsp;% geblieben ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/1-428-euro-fuer-das-klimaticket-2027-warum-die/">Pendler zahlen mehr: Was Klimaticket und Vignette 2027 künftig kosten</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
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	</item>
		<item>
		<title>15,1 % mehr für Haushaltsenergie: Warum Heizöl und Gas in Österreich so stark steigen</title>
		<link>https://fakten.org/15-1-prozent-mehr-fuer-haushaltsenergie-warum-heizoel-und/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sarah Blümlinger]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 12:08:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Preise]]></category>
		<category><![CDATA[Energiepreise]]></category>
		<category><![CDATA[Haushaltsenergie]]></category>
		<category><![CDATA[Heizkosten]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/15-1-prozent-mehr-fuer-haushaltsenergie-warum-heizoel-und/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heizöl kostet in Österreich fast zwei Drittel mehr als vor einem Jahr, während Strom günstiger wurde – ein Blick auf die Zahlen zeigt, warum die Rechnung für viele Haushalte trotzdem teurer wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/15-1-prozent-mehr-fuer-haushaltsenergie-warum-heizoel-und/">15,1 % mehr für Haushaltsenergie: Warum Heizöl und Gas in Österreich so stark steigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Haushaltsenergie ist in Österreich im September 2026 um <strong>15,1&nbsp;%</strong> teurer als im Vorjahresmonat und erreicht damit einen neuen Höchststand. Gegenüber August 2026 stiegen die Preise um <strong>3,9&nbsp;%</strong>. Damit liegt die Energiepreissteigerung deutlich über der allgemeinen Inflationsrate von 3,6 Prozent im September 2026.</p>
<p>Hinter dem Durchschnittswert verbergen sich sehr unterschiedliche Entwicklungen je nach Energieträger. Wer mit Öl heizt, zahlt deutlich mehr als vor einem Jahr, während Strombeziehende sogar sparen.</p>
<h2>Woher die Zahl kommt</h2>
<p>Die 15,1&nbsp;% beziehen sich auf den Jahresvergleich September 2026 zu September 2025 für die gesamte Haushaltsenergie in Österreich. Im Monatsvergleich zu August 2026 betrug der Anstieg 3,9&nbsp;%. Zum Vergleich: Die Inflationsrate insgesamt lag im selben Zeitraum bei 3,6&nbsp;% – ohne Heizöl und Treibstoffe wäre sie mit 2,4 Prozent spürbar niedriger ausgefallen.</p>
<p>Am stärksten zeigt sich der Unterschied beim Heizöl: Die Preise lagen im September 2026 um <strong>63,1&nbsp;%</strong> über dem Vorjahreswert, nach einem Anstieg von 10,6&nbsp;% allein gegenüber August 2026. Gas verteuerte sich im Jahresvergleich um 11,8 Prozent, Fernwärme um 5,1&nbsp;%.</p>
<h2>Was bei den einzelnen Energieträgern unterschiedlich ausfällt</h2>
<p>Nicht jede Energieform folgt demselben Trend. Während Heizstoffe teils drastisch teurer wurden, sank der Strompreis im Jahresvergleich.</p>
<ul>
<li>Heizöl kostete im September 2026 um 63,1&nbsp;% mehr als im Vorjahr und war damit der stärkste Preistreiber.</li>
<li>Gas verteuerte sich im Jahresvergleich um 11,8&nbsp;%, Fernwärme um 5,1&nbsp;%.</li>
<li>Holzpellets stiegen im Jahresvergleich um 34,5&nbsp;%, Brennholz um 4,0&nbsp;%.</li>
<li>Strom sank im Jahresvergleich um 9,3&nbsp;%, nachdem er im August 2026 bereits um 10,7&nbsp;% niedriger lag als ein Jahr zuvor.</li>
</ul>
<h2>Woran das liegt</h2>
<p>Der Rückgang bei Strom geht laut kosmo.at auf eine Senkung der Elektrizitätsabgabe und eine Reduktion des Erneuerbaren-Förderbeitrags zurück. Zusätzlich wirken ein Sozialtarif und ein Sommer-Netztarif preisdämpfend.</p>
<p>Bei Heizöl und Treibstoffen spielt dagegen die internationale Rohölentwicklung eine Rolle: Der Brent-Ölpreis stieg laut ifo Institut zeitweise auf über 100 US-Dollar pro Barrel. Auch in Deutschland zeigt sich ein ähnliches Bild: Dort lagen die Energiepreise im September 2026 um 14,9&nbsp;% über dem Vorjahresniveau und trieben die Gesamtinflation von 2,8&nbsp;% im Juli über 2,9 Prozent im August auf 3,3&nbsp;% im September.</p>
<h2>Was Fachleute erwarten</h2>
<p>Für Deutschland rechnet das ifo Institut für 2027 mit einer durchschnittlichen Inflationsrate von 3,0&nbsp;%. Dort soll eine befristete Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel um 14,04 Cent je Liter zwischen Oktober und Dezember 2026 die Inflationsrate im Oktober um rund 0,3 Prozentpunkte dämpfen.</p>
<p>Die Europäische Zentralbank hat ihren Leitzins 2026 zweimal angehoben, zuletzt auf 2,50&nbsp;%. Bei einer Inflationsrate von 3,3&nbsp;% in Deutschland bleibt der Realzins damit weiterhin negativ – Sparguthaben verlieren also real an Wert, solange die Teuerung über dem Zinsniveau liegt.</p>
<h2>Zusammenfassung in Zahlen</h2>
<ul>
<li>Haushaltsenergie Österreich: +15,1&nbsp;% im Jahresvergleich, +3,9&nbsp;% zum Vormonat.</li>
<li>Heizöl: +63,1&nbsp;% im Jahresvergleich, +10,6&nbsp;% zum Vormonat.</li>
<li>Gas: +11,8&nbsp;% im Jahresvergleich, Fernwärme: +5,1&nbsp;%.</li>
<li>Strom: -9,3&nbsp;% im Jahresvergleich, Inflation gesamt Österreich: 3,6&nbsp;%.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/15-1-prozent-mehr-fuer-haushaltsenergie-warum-heizoel-und/">15,1 % mehr für Haushaltsenergie: Warum Heizöl und Gas in Österreich so stark steigen</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
		<media:content url="https://fakten.org/wp-content/uploads/2026/10/15-1-prozent-mehr-fuer-haushaltsenergie-warum-heizoel-und-ga-5315-1024x768.jpg" medium="image" width="640" height="480" />
	</item>
		<item>
		<title>4,0 % Umsatzwachstum bei Nestlé: Warum der Konzern trotzdem sein Vitamingeschäft verkauft</title>
		<link>https://fakten.org/4-0-prozent-umsatzwachstum-bei-nestle-warum-der-konzern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Lena Sommer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2026 10:06:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konsum]]></category>
		<category><![CDATA[Nestlé]]></category>
		<category><![CDATA[Quartalszahlen]]></category>
		<category><![CDATA[Umsatz]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://fakten.org/4-0-prozent-umsatzwachstum-bei-nestle-warum-der-konzern/</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nestlé wächst im dritten Quartal 2026 organisch um 4,0 %, verkauft aber gleichzeitig sein Vitamingeschäft und zieht sich aus der Russland-Bilanz zurück.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/4-0-prozent-umsatzwachstum-bei-nestle-warum-der-konzern/">4,0 % Umsatzwachstum bei Nestlé: Warum der Konzern trotzdem sein Vitamingeschäft verkauft</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Nestlé-Umsatz ist im dritten Quartal 2026 organisch um <strong>4,0&nbsp;%</strong> gewachsen. Parallel dazu kündigte der Konzern den Verkauf seines Vitamin- und Nahrungsergänzungsgeschäfts an und wird aus der Konsolidierung seines Russland-Geschäfts herausgenommen.</p>
<p>Die Zahlen stammen aus dem Quartalsbericht, den Nestlé im Oktober 2026 veröffentlicht hat. Sie zeigen ein Unternehmen, das zwar wächst, sein Portfolio aber zugleich verkleinert und ein geopolitisches Risiko abschreibt.</p>
<h2>Woher stammt die Zahl zum Nestlé-Umsatz?</h2>
<p>Der Gesamtumsatz im dritten Quartal 2026 erreichte <strong>22,756 Milliarden Schweizer Franken</strong>. Das organische Wachstum setzte sich aus <strong>2,8&nbsp;%</strong> realem internem Wachstum und <strong>1,1&nbsp;%</strong> Preiserhöhungen zusammen; hinzu kamen rund eineinhalb Prozentpunkte positiver Wechselkurseffekte. In allen geografischen Zonen und weltweit verwalteten Geschäften fiel das reale interne Wachstum positiv aus.</p>
<h2>Wie unterscheiden sich die Regionen?</h2>
<p>In den Schwellenländern lag das organische Wachstum im dritten Quartal bei <strong>6,8&nbsp;%</strong>, getragen von einem realen internen Wachstum von 4,3&nbsp;%. In den Industrieländern erreichte das organische Wachstum dagegen nur knapp zwei von hundert Punkten.</p>
<p>Über die ersten neun Monate 2026 gerechnet fällt das Bild gedämpfter aus: Das organische Wachstum lag bei 3,7&nbsp;%, davon 1,9&nbsp;% reales internes Wachstum, der Rest entfiel auf den Preisanteil. Der Online-Handel wuchs im dritten Quartal organisch um <strong>15,3&nbsp;%</strong> und machte in den ersten neun Monaten 21,6&nbsp;% des Gesamtumsatzes aus.</p>
<h2>Warum trennt sich Nestlé von Marken und vom Russland-Geschäft?</h2>
<p>Nestlé einigte sich auf den Verkauf seines Vitamins-, Mineralstoff- und Supplementgeschäfts an die Investmentgesellschaft Yellow Wood Partners. Der vereinbarte Kaufpreis liegt bei <strong>einer Milliarde US-Dollar</strong>, die Transaktion soll in der ersten Hälfte 2027 abgeschlossen werden.</p>
<p>Das Geschäft umfasst sieben etablierte Marken, darunter Nature&#8217;s Bounty, Osteo Bi-Flex und Puritan&#8217;s Pride, sowie das US-Eigenmarkengeschäft und erzielte 2025 einen Umsatz von 1,2 Milliarden US-Dollar.</p>
<p>Zeitgleich wurden Nestlés Operationen in Russland nach einem präsidialen Erlass vom September 2026 unter vorübergehende externe Verwaltung gestellt. Der Konzern bleibt zwar rechtlicher Eigentümer der Vermögenswerte, kontrolliert die Geschäftsleitung aber nicht mehr. Seit Ende September 2026 wird das Russland-Geschäft deshalb nicht mehr konsolidiert.</p>
<ul>
<li>Die Russland-Operationen trugen annualisiert rund zwei Prozent zu den Gruppenverkäufen bei.</li>
<li>Zum bereinigten operativen Gewinn und zum freien Cashflow steuerten sie drei bis vier Prozent bei.</li>
<li>Bei der Dekonsolidierung entfielen Nettovermögenswerte von rund 1,6 Milliarden Schweizer Franken.</li>
<li>Für kumulierte Wechselkursausgleiche wurde eine Rückstellung von rund 1,4 Milliarden Schweizer Franken gebildet.</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://fakten.org/4-0-prozent-umsatzwachstum-bei-nestle-warum-der-konzern/">4,0 % Umsatzwachstum bei Nestlé: Warum der Konzern trotzdem sein Vitamingeschäft verkauft</a> erschien zuerst auf <a href="https://fakten.org">fakten.org</a>.</p>
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